Fränkische Weihnachtsbiere

Deko“Wer probt, der lobt!”, “Wer kostet, der prostet!” oder auch “Das gute Wurm-Bier”. Wenn Ihr glauben solltet, dass es solche Slogans doch gar nicht mehr gibt, dann würde ich Euch empfehlen, schleunigst nach Franken zu kommen – ins unbestrittene Herz der traditionellen Braukunst in Deutschland. Eine besonders angenehme Tradition möchte ich Euch heute vorstellen, nämlich diejenige des Festbierbrauens. Weiterlesen

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Loire für alle: Rotweine unter 10 €

FlussWenn es irgendein Gewässer gibt, auf das der Beiname “langer ruhiger Fluss” exakt zutrifft, dann ist es die Loire. Hat sie erst einmal die vulkanischen Ausläufer des Zentralmassivs hinter sich gelassen, trägt es sie durch Landschaften von großer Gleichmut. Keine dramatischen Berghänge, keine hyperaktiven Metropolen, nur Wiesen, Auewälder, Steinhäuser, Weinreben. Weiterlesen

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K&U-Hausmesse 2014 – meine Lieblingsweine

HallenszeneWenn Ihr meinen Blog schon länger lest, dann habt Ihr im Prinzip zwei Reaktionsmöglichkeiten beim Anblick der obigen Überschrift. Möglichkeit 1: “Oh nein, wieder so ein Weinquark! Ich möchte viel lieber lesen, wie Matze einen gesottenen Wattwurm im indianischen Pfahldorf verspeist.” Möglichkeit 2: “Endlich wieder ein Weinartikel! Nächstes Jahr fahre ich dann aber wirklich selbst zur Hausmesse.” Von dem Ausrufer der Möglichkeit 1 möchte ich mich deshalb an dieser Stelle verabschieden – der Wurm kommt später vielleicht nochmal. Der Ausrufer der Möglichkeit 2 weiß hingegen, dass dies die erste Gelegenheit des Jahres ist, bei der ich ernsthaft den neuen Jahrgang probiere – 2013 in diesem Fall. Weiterlesen

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Und wie geht’s dem Bier? Antworten von der BrauBeviale 2014 in Nürnberg

TitelWürde das Bier unter der typisch deutschen Beklageritis leiden, dann würde es wahrscheinlich darauf hinweisen, dass hierzulande immer weniger von ihm getrunken wird – laut Statistik kaum mehr als 100 Liter pro Kopf im letzten Jahr. Dabei waren wir doch mal mit ganz oben dabei, 200 Liter schafften die Tschechen, 180 die Iren, und nicht weit dahinter folgten die Deutschen. Warum die Tendenz so ist, wie sie ist, treibt dabei so manchen Analysten um. Eine Autorin im neuesten Slowfood-Magazin vermutet beispielsweise, es läge “an der Demoskopie”. Und wirklich – ich kann mich nicht daran erinnern, Uli Deppendorf bei seiner Wahlprognose je mit einem Weizenbier in der Hand gesehen zu haben. Weiterlesen

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Wein in Hong Kong

TitelKratze ich doch schnell noch einmal die gängigen Vorurteile zusammen: Also, die Hongkonger halten zwar mit 5,4 Litern Pro-Kopf-Jahresverbrauch an Wein die Spitzenposition in Asien, aber das ist nichts gegenüber den Verbrauchsmengen an chinesischem Schnaps. Getrunken wird ausschließlich australischer Dickbackenwein, denn Wein muss ja nach etwas schmecken. Gekauft werden allerdings auch grotesk teure “First Growths” aus dem Bordelais, alle alt und häufig gefälscht, was aber nicht so schlimm ist, da sie ja eh keiner trinkt. Die Lagerung der Moutons und Pétrus’ findet in Wabenwohnungen statt oder auf dem Balkon bei 30°C. Mit anderen Worten: die schlimmst denkbare Wein”kultur”. Weiterlesen

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Werde ich jetzt berühmt?

Falstaff-MischsätzeHerr Chez, stehend im Türrahmen seiner 3½-Quadratkilometer-Maisonnette-Loft-Etage, präsentiert ein Heft mit dem ersten von ihm selbst geschriebenen und fotografierten Printartikel über Wein. Jener beschäftigt sich mit uralten wurzelechten Mischsätzen in Franken und den Menschen dahinter. Nachzulesen in der entgeltpflichtigen Falstaff-Ausgabe Oktober-November 2014; die mit dem Keiler auf dem Titel.

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Hong Kong Bites #5: Das billigste Sternerestaurant der Welt

TitelGibt es einen Masterplan, in der Gastroszene reich und berühmt zu werden? Und zwar nicht für eine Modesaison, sondern langfristig? Ganz genau weiß ich es nicht, aber hört Euch doch mal die Geschichte von Mak Kwai Pui aus Hong Kong an. Ich war in seinem Michelin-besternten Restaurant und habe dort mittags für weniger als 10 € gegessen. Ein Erlebnis voller Wendungen und Ungereimtheiten, Ihr könnt es Euch denken. Weiterlesen

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