Burgund-Giganten: Domaine Leroy vs Comte de Vogüé

Allzu häufig kommt es nicht vor, dass ich richtig große rote Burgunder trinke. Das hat – Ihr könnt es Euch denken – weniger damit zu tun, dass ich solche Weine nicht mögen würde. Ganz im Gegenteil. Wer Rotweine möglichst elegant, vielschichtig, duftig, dennoch alterungsfähig und mit einer riesengroßen Historie ausgestattet haben möchte, voilà, da führt kein Weg, aber wirklich überhaupt keiner, an großen Burgundern vorbei. Leider weiß das die ganze Welt, es wissen die Burgundwinzer selbst und auch ihre Zwischenhändler, so dass die Preise für die richtig berühmten Namen in den letzten Jahrzehnten geradezu explodiert sind. Rund 600 € hätte mich eine der Flaschen jeweils gekostet, die ich Euch hier vorstellen möchte.

Logisch, dass bei dieser Preisgestaltung, verbunden noch durch gelegentliche Unzugänglichkeit wegen der weltweiten Nachfrage, ein solcher Wein selten offen in der Pizzeria ausgeschenkt wird. Aber ich bin ja in Tokio, wo zwar nicht alles, aber doch so einiges möglich erscheint.

Die Nobel-Kaufhauskette Takashimaya (ich schrieb bereits einmal ausführlicher davon) ist seit langen Jahren nicht nur Miteigentümer des Handelshauses Leroy im Burgund, sondern auch offenbar in persönlicher Sympathie mit der großartigen und vielleicht minimal exzentrischen Winzerin Lalou Bize-Leroy verbandelt. So ist in Japan etwas möglich, was in Europa fast immer mit langwierigen Absprachen und Zugehörigkeiten zu exklusiven Weinzirkeln verbunden ist: einen Wein der Domaine Leroy einfach so im Geschäft zu kaufen. Also das klimatisierte Leroy-Zimmerchen im Untergeschoss des Takashimaya Shinjuku aufzusuchen, auf einen Wein im Regal zu deuten, zu sagen „den hätte ich gern“, damit fünf Meter bis zur Kasse zu gehen, freundlich bedient zu werden, zu zahlen und wieder zu gehen. Ohne jegliche Nachfrage seitens des Verkaufspersonals.

Einmal im Jahr, in der Regel in der letzten Oktoberwoche, kommen die neuen Weine der Domaine Leroy vom vorvergangenen Jahrgang in Japan an. Dieses Ereignis nutzt der Takashimaya, um einen ganzen Stand mit (meist etwas älteren) Leroy-Weinen aufzubauen nebst der Gelegenheit, ein paar der „günstigeren“ Maison-Weine kostenlos probieren zu können. Dabei war mir ein unscheinbares Plakat an der Wand aufgefallen, das ich zwar schändlicherweise immer noch nicht lesen konnte, obwohl ich doch schon einige Male in Japan war. Aber die Kombination aus „2009“ und „5.000 Y“ sagte mir, dass es offenbar gegen Bezahlung von gut 40 € auch einen der legendären größeren Leroy-Weine zu probieren geben würde.

Also fand ich mich am Samstag Nachmittag dort ein. Ehrlich gesagt hatte ich mit einem größeren Andrang gerechnet, denn es gibt mittlerweile durchaus eine ganze Reihe echter Weinfreaks in Tokio, und Geld ausgeben für schöne Dinge tut man in Ostasien sowieso. Aber 5.000 Yen sind dann doch eine Menge Holz, und so war ich am Tresen mitten in der Weinabteilung tatsächlich allein mit dem Sommelier. Leider sprach er fast gar kein Englisch, aber nachdem ich auf das Plaket gedeutet hatte, freute er sich und schenkte mir sehr großzügig vom köstlichen Nass ein.

Was ich vorher nicht lesen konnte, das war der Name des Weins: Nuits-St-Georges Aux Lavières 2009, 13 vol%. Die Lage selbst ist bereits relativ klein, und Lalou Bize-Leroy besitzt hier wiederum deutlich weniger als einen Hektar, was bedeutet, dass es so sehr viele Flaschen dieses Weins nicht gibt. Zusätzlich (die Weine der Domaine Leroy sind ja nicht nur aus Spaß so teuer) wird hier mit strenger Biodynamik draußen und einer irrsinnig aufwändigen Handarbeit sowohl im Weinberg als auch im Keller die Menge nochmals deutlich reduziert. Was Madame nicht für würdig hält, kommt nicht in die Flasche. Alle Weine sind übrigens nicht nur seit langem Demeter-zertifiziert, anders als andere Burgund-Spitzengüter druckt man das auch deutlich sichtbar auf die Etiketten.

2009 war auch im Burgund ein ziemlich warmer Jahrgang, geprägt von einer reifen Frucht. Zunächst allgemein bejubelt, gab es dann auch ein paar Bedenkenträger, die meinten, drei Jahrzehnte sollten solche Weine vielleicht nicht lagern. Müssen sie aber auch nicht, bewies mir jedenfalls dieser Wein: Eher rostrot bereits in der Farbe, leicht trüb auch (selbstverständlich unfiltriert), wirkt der Wein optisch ein wenig frühherbstlich auf mich. In der Nase zeigen sich diese helleren Noten ebenfalls mit der Pinot-typischen leicht welken Rose, mit feinem Holz, etwas Erdbeere, Zimtanklängen. Im Mund ist tatsächlich „Eleganz“ das erste Wort, das mir spontan einfällt. Das Tannin ist zwar spürbar, aber sehr sanft, die Säure fein und der Wein weiterhin samtig, niemals übertrieben oder gar überreif und mit einem – ja, das muss man so sagen – sehr schönen Trinkfluss ausgestattet. Es gibt keine dunklen, keine herben Töne, alles gleitet sehr natürlich und fast schwerelos dahin. Und das bei einem Nuits-St-Georges, der doch im Allgemeinen als der festeste und erdigste Rote der Côte de Nuits gilt.

Der nette Herr hinter dem Tresen fragte mich dann, ob ich vielleicht auch noch den 2013er Coteaux Bourguignons der Domaine Leroy probieren möchte, den 2013er hätte er gerade offen. Er sei vor einigen Tagen selbst vor Ort im Burgund gewesen und hätte die ganzen Flaschen der Jahrgänge 2013 und 2014 aufgekauft. Diesen Wein gibt es tatsächlich nur bei Takashimaya (für etwa 130 €). Es handelt sich auch hier nicht etwa um eine Restposten-Gebietscuvée, sondern um einen Wein von einer einzelnen Parzelle, aber wo sich diese genau befindet, weiß ich leider nicht. Klein ist sie aber auch, nur einen halben Hektar.

2013 war ein wesentlich strengerer Jahrgang als 2009, kühler, weniger Sonne, mehr Regen, und das prägt natürlich auch die Leroy-Weine. 12,5 vol% bringt dieser Rote auf die Waage, aber allzu opulent wird er auch in wärmeren Jahrgängen nicht. Farblich etwas dunkler als der Nuits-St-Georges, erschnuppert die Nase erst einmal etwas weniger Holz und von der Fruchtsorte her eher Cranberry und rote Johannisbeere. Auch im Mund zeigt sich die festere, strengere Art. Der Wein wirkt deutlich bissiger, mit mehr Säure, mit einer herberen Johannisbeer-Eisenkraut-Note, die ich viel eher für Nuits-St-Georges-typisch gehalten hätte. Dennoch ist das keineswegs ein ungehobelter Wein, denn das Tannin bleibt extrem fein, und der Abgang wird dann auch zunehmend eleganter.

Wer auf sein Geld nicht so achten muss, könnte jetzt noch ein paar ganz fantastische Leroy-Weine des neuen (und ausgezeichneten) Jahrgangs 2015 hier erstehen, aber mir genügt erst einmal diese kleine Probe. Merci und Au revoir.

Angeregt von dieser netten und offenen Atmosphäre im Takashimaya, versuche ich mit dem Google-Übersetzer zu recherchieren, ob es möglicherweise im noch nobleren Isetan-Kaufhaus eine ähnliche Verkostung geben würde. Und tatsächlich: der Mouton-Rothschild 2012 sollte dort am nächsten Tag zu haben sein, etwa 25 € fürs Probierglas. Anmeldungen seien nicht erwünscht, und wenn die Flasche leer ist, dann würde ein anderer Wein geöffnet. So hieß es da.

Die Food-Abteilung im Isetan ist vielleicht das Unglaublichste, was es in dieser Hinsicht auf dem Planeten gibt. Stände der berühmtesten japanischen und westlichen Marken, frisch Zubereitetes, Salziges und Süßes, von Minamoto Kitchoan bis Jean-Paul Hévin. Überwältigend groß, vielschichtig und jetzt am Wochenende auch noch ungemein trubelig.

Was man beim Isetan aber immer mit dazu sagen sollte: Es ist posher als posh. Insofern war ich wenig überrascht, in der Weinabteilung erst einmal keinen Hinweis auf die Mouton-Verkostung vorzufinden. Vorn in der Abteilung präsentierte eine lokale japanische Kellerei ihre Weißweine, weiter innen gab es dann noch einen weiteren Stand mit einem Winzer aus dem Mâconnais (dessen Name mir wieder entfallen ist) und seinen weißen und sprudelnden Produkten.

Ganz hinten im Weinbereich, rechts hinter den Kassen, ist dann allerdings noch nicht Schluss, obwohl es so scheinen könnte. Ein dunkler, schlauchartiger Gang führt unbeschriftet eine kleine Treppe hinunter in den eigentlichen Isetan-Weinkeller. Dunkel und kalt ist es hier, und obwohl niemand davon abgehalten wird, hierhin zu kommen und die ganz wertvollen Weine in den Kellerregalen zu betrachten, möchte man ganz ersichtlich keinerlei Laufkundschaft haben.

Hinter einem Tresen sitzt ein junger Mann mit dicker Jacke und recherchiert irgendwas in seinem Computer. Ich entschuldige mich und frage ihn, ob er vielleicht Englisch spricht. Nur sehr wenig, meint er. Und gibt es hier das bezahlte Tasting? Ja, antwortet er, und reicht mit eine Plastikkarte herüber, auf der insgesamt neun Weine aufgelistet sind – alles nur auf Japanisch. In einem Affenzahn rattert er ein paar Namen herunter. Ich glaube, „Bonnes-Mares“ darunter verstanden zu haben. Kostet offenbar genauso 25 € wie der Mouton. Ich beschließe spontan, im Kopf von Bordeaux nach Burgund zu wechseln und frage ihn, ob er den Bonnes-Mares noch hätte. Ja, hat er. Die Flasche kann ich hinten im Dämmerlicht erspähen, es ist der 2013er Bonnes-Mares der Domaine Comtes Georges de Vogüé. Voilà, das lässt sich doch trinken, denke ich.

Der junge Mann gießt mir wortlos den Wein ins Glas, die Flasche verschwindet wieder im Regal, und er setzt sich zum Recherchieren zurück hinter den Computer. Nun habe ich in Japan bislang die Erfahrung gemacht, dass (fast) alles geht, wenn man es will. So auch hier, aber leicht macht es der Isetan einem schon nicht. Wäre ich zum ersten Mal in Japan, würde ich ganz sicher denken, „was für ein schnöseliges Verhalten, welch wenig gastfreundlicher Ort“. Aber so ist es ganz sicher nicht. Gut, hierhin sollten möglichst nur Eingeweihte kommen. Aber das dürfte keineswegs an der Isetan’schen Knauserigkeit liegen.

Vielmehr sind dies hier sehr wertvolle Weine, und in der extremen Servicegesellschaft, die Japan nun einmal darstellt, bedeutet das, dass solch wertvolle und für fachkundige Menschen bereitgestellte Waren auch servicetechnisch perfekt dargeboten werden müssen. Genau das funktioniert hier aber nicht. Vielleicht hat der junge Mann ja ein großes Weinwissen, aber wegen der fehlenden Sprachkenntnisse ist er nicht in der Lage, den ausländischen Kunden diesen eigentlich erforderlichen Service angedeihen zu lassen. Also ist ihm das extrem unangenehm, er schenkt schnell den Wein ein und verschwindet, damit er nicht etwa noch in die Situation gerät, irgendetwas gefragt zu werden.

Immerhin kann ich mich auf diese Weise ungestört und ohne Ablenkung dem Wein im Glas widmen. Die Domaine Comte Georges de Vogüé und die Domaine Leroy weisen oberflächlich betrachtet ein paar wichtige Gemeinsamkeiten auf: Sie gehören zu den bedeutendsten Weingütern der Welt, und zwar nicht von der Fläche, sondern von der Qualität der Weine her; sie haben Anteil an den großartigsten climats des Burgund; sie verkaufen ihre Weine entsprechend teuer; und sie werden beide von leicht exzentrischen grandes dames geführt, im Falle Vogüés von den beiden Enkeltöchtern des namensgebenden Grafen. Während bei Leroy Madame alle wichtigen Weinentscheidungen nach wie vor persönlich trifft, sind bei de Vogüé der technische Direktor und der Weinbergsmanager immerhin seit Jahrzehnten kontinuierlich an Bord. In Weinberg und Keller geht es allerdings ein bisschen weniger strikt und „naturfixiert“ als bei Leroy zu. Mithin „konventionell“.

Obwohl der Grand Cru Bonnes-Mares auf dem Gemeindegebiet von Chambolle-Musigny liegt, meint de Vogüé-Kellermeister Millet, würde er vom Charakter her eher einem Chambertin ähneln, also ein dunklerer, tanninreicherer, fleischigerer Wein sein als die extrem eleganten Chambolle-Musigny-Gewächse. De Vogüé besitzt in dieser Grand Cru-Lage sowohl eine sehr große als auch eine winzige Parzelle und ist mit 2,7 ha der größte Anteilseigner insgesamt.

Der 2013er, ohnehin ja wie bereits erwähnt ein Jahrgang der strengeren und verschlosseneren Weine, zeigt sich dann im Glas erst einmal doch ein bisschen weniger dunkel als erwartet. Was er aber im Gegensatz zum Leroy hat, das ist eine wesentlich jüngere Erscheinungsform mit bläulichen Reflexen. Die Nase wundert sich ein bisschen über den geringen angegebenen Alkoholgehalt von 12,5 vol%, denn der Wein wirkt zunächst deutlich expressiver, auch alkoholreicher, und offeriert ein Bouquet von vielfältigen roten Früchten. Weniger alte Rose, weniger Duftigkeit, mehr Frucht und nach vorn. Am Gaumen ist der Bonnes-Mares dann wirklich jung und noch sehr stark in der Fruchtphase, wirkt herber, fast ein wenig bissig, auch etwas „moderner“ als der Leroy mit seinen leichten Minztönen. Dazu gibt es eine ziemlich straighte, durchaus kirschige Frucht, die in mir unzulässigerweise Assoziationen an einen guten Sangiovese weckt oder aber an einen Irancy mit einem Anteil an César.

Holz ist interessanterweise kaum spürbar, deutlich weniger jedenfalls als beim „großen“ Leroy, dafür aber auch weniger Würze und Nachhall im Abgang. Im Moment ist dies hier ein noch sehr fruchtig-jugendlich wirkender Wein, bei dem ich blind vermutlich niemals auf ein derart großes Gewächs getippt hätte. Es gibt zwar keinerlei Unreifenoten, aber die Kombination aus blauroter Frucht, Tannin und erstaunlicher Direktheit lässt für mich nur den Schluss zu, dass eine solche Flasche lieber noch ein Jahrzehnt im Keller ruhen möge.

Ich beende meine Schlürfnotizen, bedanke mich und trete wieder in die helle und angenehm temperierte Welt der Isetan-Foodabteilung.

Zeit also für ein persönliches Fazit dieser denkwürdigen Verkostungen:

„Findest Du, dass diese Weine ihr Geld wert sind?“ Das ist die Frage, die ich vermutlich am häufigsten gestellt bekomme, wenn ich derartige Weine probiert habe. Die Antwort fällt mir relativ leicht, weil sie niemals allgemeingültig zu geben ist, sondern nur individuell: Dies hier sind keine Brot-und-Butter-Weine und erst recht keine Lebensmittel, die man wirklich benötigt. Dies sind Kulturprodukte, ergo (vor allem auf dieser Ebene) künstlerische Werke.

Einen schönen Burgunder, der mir schmeckt, kann ich auch für 20 oder 30 € finden. Aber ebenso, wie ich mich selten darüber beklage, dass ein Picasso zu teuer ist, obwohl er doch gar nicht mehr Farbe benutzt hat als Willi Wubbel, ebenso wie es Menschen gibt, die einen Porsche Cayenne fahren, obwohl doch ein Dacia ebenfalls vier Räder und ein Dach über dem Kopf bietet, ebenso würde ich ganz persönlich in Erwägung ziehen, (notgedrungen sehr selten) einen solch teuren Wein zu erwerben. Weil das meine Leidenschaft ist. Für andere, deren Leidenschaften anderweitig verteilt sind, mag das unverständlich sein. Aber schließlich fahre ich ja auch keinen Porsche Cayenne, sondern quäle mich jedesmal mit meiner alten Kiste unter großen Mühen durch den TÜV. So unterschiedlich betrachten Menschen nun einmal ihre Welt.

Es ist aber auch nicht nur das individuelle Interesse an der jeweiligen Materie an sich bei einem solchen Kulturprodukt, sondern es ist vor allem das, was ich im Kopf damit verbinde. Diese beiden, ohne jeden Zweifel sehr hochwertigen Weine (so etwas kann man schon objektiv feststellen) waren in ihrer Art und von ihrem Ansatz her sehr unterschiedlich. Für mich persönlich gehört zum Handwerk und zur Kunst des Weinbereitens ganz wesentlich dazu, dies möglichst eng an den „Stimmen der Natur“ zu tun. Das heißt, wenn ich schon einen so teuren Wein erwerbe, möchte ich, dass Winzer und Winzerin quasi in ihrem Weinberg leben, dass sie gelernt haben, Zusammenhänge dort zu verstehen, dass sie Risiken eingehen (denn diesen Zuschlag bezahle ich ja), dass sie aber letztlich bei ihrem Produkt knapp im Diesseits bleiben und eben keinen Edel-Essig als Wein anbieten.

Genau das hat der Wein von Leroy. Und der Wein von de Vogüé hat es ein bisschen weniger. Und ein Mouton-Rothschild hätte es vermutlich noch weniger, weil dort eine noch stärker perfektionierte Technik menschliche Erfahrung und Intuition deutlicher in den Hintergrund treten lässt.

Was ich jedoch unabhängig von allen Kaufüberlegungen jederzeit wieder gern in Anspruch nehmen würde, das sind solche Möglichkeiten, wie sie mir Takashimaya und Isetan geboten haben: nämlich den Horizont zu erweitern, mich geschmacklich schulen, darüber reflektieren und auf diese Weise zu (neuen oder bestätigenden) Erkenntnissen zu gelangen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich Tokio so mag. Denn ein solcher Weg der Erkenntnis, das Lernen an ganz großen Werken, das ist sozusagen Teil der hiesigen Philosophie.

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