Fränkische Weihnachtsbiere

Deko„Wer probt, der lobt!“, „Wer kostet, der prostet!“ oder auch „Das gute Wurm-Bier“. Wenn Ihr glauben solltet, dass es solche Slogans doch gar nicht mehr gibt, dann würde ich Euch empfehlen, schleunigst nach Franken zu kommen – ins unbestrittene Herz der traditionellen Braukunst in Deutschland. Eine besonders angenehme Tradition möchte ich Euch heute vorstellen, nämlich diejenige des Festbierbrauens.

Weil so ein Brauer rund ums Jahr (anders als ein Winzer) eine erkleckliche Anzahl Sude ansetzen kann, muss es doch wahrhaftig nicht immer dasselbe Standardbier sein, das dabei herauskommt. Wobei ich nebenbei darauf hinweisen möchte, dass bei den kleinen Brauereien ohnehin jeder Sud ganz leicht unterschiedlich schmeckt – das macht ja schließlich auch den Reiz aus. An besonderen Anlässen werden hier jedoch gern bewusst besondere Biere gebraut. Das Bockbier für die fleischlose Durststrecke während der Fastenzeit gehört sicher dazu, aber auch die Biere, die für bestimmte Feste rund ums Jahr gebraut werden.

SommerbierIm Sommerhalbjahr haben deshalb viele Brauereien ihr eigenes „Kärwabier“ (= Kirchweihbier) im Angebot, passend zum rauschenden Dorffest mit Blasmusik und anschließender Schlägerei – halt, ich drifte in üble Klischees ab. Vielmehr geht man heutzutage nach Festende ganz gemütlich heim, selbst nach dem Genuss aller zwölf extra für das Forchheimer Annafest gebrauten Biere.

Zum Höhepunkt der Festbiersaison hat sich aber ganz unzweifelhaft die Adventszeit gemausert. Da stehen nämlich oft brüderlich das Bockbier und das Weihnachtsfestbier nebeneinander. Während ein Bock immer weitaus alkoholträchtiger daherkommt, sind die Weihnachtsbiere im Grunde genommen besonders luxuriöse Versionen des gewöhnlichen Hausbräus: mehr Malz, mehr Hopfen, mehr Stammwürze, ganz einfach ein besonders hedonistisches Produkt.

Aus der angenehm großen Auswahl derartiger Biere (es gibt in Franken mehr als 300 Brauereien) habe ich Euch hier ein paar feine Exemplare mitgebracht. Die Fernsehbiertrinker unter Euch werden nicht glücklich darüber sein, kein einziges dieser Biere zu kennen. Die Frankenbier-Freaks hingegen werden sich darüber beschweren, weshalb ich hier dieses und nicht jenes Bier vorstelle. Aber für alle anderen, die solche Biere entweder genüsslich während des Lesevorgangs öffnen oder die sich jetzt endgültig vornehmen, dem trüben Franken auch im Winter mal einen Besuch abzustatten, sei die folgende Auswahl gedacht. Eine subjektive Reihenfolge braucht Ihr dabei nicht zu erwarten; hier geht es strikt von A bis Z.

Blauer Löwe „Winterweiße“, Höchstadt/Aisch, 5,5 vol%
Blauer LöweZu Anfang ausgerechnet das ungewöhnlichste Weihnachtsbier, das Alphabet ist schuld daran. Der Aischgrund mit seinen vielen Weihern ist eine bekannte Karpfengegend, und zu Karpfengerichten, richtig schön in Fett ausgebacken, empfiehlt sich ein Weißbier. Dies ist allerdings ein ganz besonderes Exemplar: ein starkes dunkles Weizen. Vorn kommt die typische Weinzennote, in der Mitte eine mild-ausgewogene Materie und zum Schluss eine animierende Röstbitterkeit. Das komplette Obergärige, gerade gestern wieder probiert, große Klasse.

Greif „Weihnachts-Festbier“, Forchheim, 5,5 vol%
GreifWenn es um traditionelle Bierhauptstädte geht, dürfte Bamberg die Nase vorn haben. Meiner persönlichen Meinung nach besteht jedoch kein Zweifel daran, dass Forchheim gleich auf Platz 2 folgt. Egal ob Greif, Neder, Eichhorn oder Hebendanz – hier gibt es einfach keine Ausfälle. Pflegt man woanders gern den nahrhaft-malzigen Stil, zeichnet sich das Greif-Festbier zunächst durch einen angenehm geringen CO2-Gehalt auf, sprich einen niedrigen Börpsfaktor. Geschmacklich geht es zunächst fast in die Maronen-Richtung, bevor später dann ein erstaunlich präsenter, klassisch deutscher Hopfen folgt.

Penning „Hetzelsdorfer Weihnachts-Festbier“, Hetzelsdorf, 5,5 vol%
HetzelsdorferEin großer Klassiker des Genres, von dem ich zu Testzwecken auch noch zwei ältere, längst abgelaufene Modelle im Keller stehen habe. Wenn ich von einem „Klassiker“ spreche, dann meine ich aber keineswegs ein selbstgefälliges Gebräu, sondern eins, das mich doch immer wieder verblüfft. Erst riecht es wie in der Pfanne angebratene Butter, dann schmeckt es nach Haselnuss und wird darauf viel sehniger, als man das vom Geruch her gedacht hätte. Fast spüre ich obergärige Noten und einen leicht amerikanischen Hopfenanklang. Dieses vielleicht frischeste aller Festbiere ist definitiv nicht nur Wirtshaus-, sondern auch Pub-tauglich.

Hofmann „Hohenschwärzer Festbier“, Hohenschwärz, 5,5 vol%
HofmannBereits beim gewöhnlichen Dunkel der Brauerei Hofmann scheiden sich die Geister. Die einen rühmen dieses wahrhaft schwarze Produkt ob seiner urwüchsig-röstbitteren Note, den anderen ist das schlichtweg zu anstrengend. Da sich Sude nun einmal unterscheiden, kann ich Euch im Fall des Festbiers mit zwei möglichen Varianten dienen: Die erste war quasi die Steigerung des Dunkels auf allen Ebenen, so in Richtung des Porters von „The Kernel“. Die zweite Variante war wesentlich weniger röstig (aber immer noch ausreichend) und besaß eine süße Malzigkeit, die in Verbindung mit der dunklen Art eher an ein belgisches Trappisten-Dubbel gemahnte. In jedem Fall ein individuelles Produkt, das jeden Versuch lohnt.

Krug „Weihnachtsbier“, Breitenlesau, 5,5 vol%
KrugDie Brauerei Krug ist so etwas wie die Antithese der deutschen Bierproduktion. Werden anderswo Brauereien geschlossen oder zumindest im Ausstoß reduziert, haben sich die Produktionsmengen bei Krug im letzten Jahrzehnt fast ständig erhöht. Mit 28.000 hl gehört man nunmehr zu einer Kategorie, bei der der Brauer nicht mehr gleichzeitig das Getreide einfährt und die Kühe melkt. Interessanterweise hat sich der Stil bei Krug aber nicht geändert: Hier waren und sind sehr dunkle, kräftige, malzig-würzige Biere im Angebot. Solo denke ich immer, dass diese ganze Power ein bisschen zu viel ist, aber zu Wildschweinbraten oder einem Kloß mit Soß sieht die Sache schon ganz anders aus.

Mager „Festbier“, Pottenstein, 5,1 vol%
MagerDass Biere, die „mager“ heißen, das nicht unbedingt sein müssen, ist eine Bemerkung, die nicht unbedingt sein müsste. Im Grunde sind die Biere aus Pottenstein in der Fränkischen Schweiz nämlich immer recht vollmundig. Interessanterweise scheint das Festbier von Mager jedoch nicht – wie bei den beiden vorhergehenden aus grob gesehen derselben Region – auf dem etablierten „Dunkel“ der Brauerei zu beruhen, sondern auf dem Hellen. Oktoberfestartig und recht hopfig hinten erscheint das Festbier, wobei die großen Blasen das Vergnügen ein wenig schmälern. Schade, die feinbierige Würze würde bei geringerer Brausigkeit nämlich noch deutlicher zum Vorschein kommen.

Meister „Festbier“, Unterzaunsbach, 5,5 vol%

MeisterFür mich trägt das normale Bier der Brauerei Meister immer den Beinamen „das mit dem Schweinebratengeschmack“, und in der Tat, eine entsprechende Biersoße mit dem „Meister Vollbier“ könnte ich mir sehr gut vorstellen. Ihr Festbier trägt dafür ein, tja, interessantes Etiketten-Gewand und wirkt zunächst in der Nase deutlich malzig. Beim Schlucken merke ich jedoch, dass der Hopfen auch nicht von schlechten Eltern ist. Weil die Hopfenherbheit quasi die Malzsüße neutralisiert, entpuppt sich das kastanienbraune Gebräu letztlich als erstaunlich vielseitiger Speisenbegleiter.

Neder „Festbier“, Forchheim, 5,2 vol%

NederIch weiß nicht, ob ich das so sagen darf, oder ob es mir die anderen Festbiere übel nehmen. Aber dürfte ich nur ein einziges Festbier mein eigen nennen (was selbstverständlich und glücklicherweise ein komplett hypothetischer Gedanke ist), möglicherweise wäre es dieses. Natürlich sind wir hier meilenweit von einem sommerlichen Hopfenmonster aus Oregon entfernt. Und auch oberitalienische Koriander-Kastanien-Arnika-Kreationen befinden sich auf einer ganz anderen Umlaufbahn. Dafür fällt mir beim „Neder Festbier“ komischerweise immer der Begriff „Nährbier“ ein, was ich bitteschön nicht mit einem gezuckerten Schwachbier in Verbindung gebracht haben möchte, sondern vielmehr mit einem Bier, das geeignet ist, einem ausgelaugten Holzfäller oder einem ermatteten Bergwanderer wieder neue Kraft zu verleihen. Wie es schmeckt? Nun, wie der Prototyp eines fränkischen Weihnachtsfestbieres, ganz einfach.

Ritter St. Georgen „Weihnachts-Bier“, Nennslingen, 5,2 vol%

RitterDas absolut hellste Festbier unter den Top Ten, knapp über der Farbe von Oktoberfestbieren, aber wen wundert’s, liegt doch Nennslingen ganz im Süden Frankens direkt an der Grenze zu Oberbayern. Sehr malzig und würzig in der Nase, was sich am Gaumen fortsetzt, dazu ein präsenter, aber schön ausgewogener Hopfen. So und nicht anders würde ich mir die Oktoberfestbiere wünschen! Das ist die logische Fortentwicklung eines Münchner Hell mit mehr Intensität in allen Einzelteilen. An Weihnachten denke ich dabei zwar nicht, aber das tue ich beim folgenden Bier noch weniger.

Wagner „Sedat’s Schlüggla„, Merkendorf, 5,7 vol%

Sedats SchlügglaSedat ist Tankstellenpächter in Nürnberg, womit aber nur die halbe Wahrheit gesagt ist. Die andere Hälfte besteht nämlich darin, dass seine Tankstelle ein Angebot an handwerklich hergestellten Bieren bereithält, von dem man in Norddeutschland nur träumen könnte. Aber auch das ist nicht alles, denn Sedat lässt sich nach seinen geschmacklichen Vorstellungen ein Bier von der Brauerei Wagner in Merkendorf abfüllen, und das ist keine schlechte Wahl. Farblich im hellkupferigen Bereich angesiedelt, beginnt die Nase recht würzig, verrät aber noch nicht, dass am Gaumen ein enorm frisch wirkender Frühlingshopfen sein Unwesen treibt. Fast vermeine ich amerikanische Hopfensorten zu schmecken bei dieser gustativen Kreuzung zwischen einem fränkischen Festbier und einem Neuwelt-IPA. Interessanter-, aber auch irgendwie logischerweise schmeckt das unten klein abgebildete Wagner Festbier ganz ähnlich. Achtung, das sind keine Biere für die süßlich-üppige Soßenküche, denen gefällt ein wenig Schärfe viel besser.

Wiethaler „Weihnachtsbier“, Neunhof, 4,9 vol%

WiethalerDas Gasthaus Wiethaler mit seinem beeindruckenden Fachwerkgiebel ist so etwas wie die hausgewordene Dorfromantik. Solltet Ihr zufälligerweise nach Neunhof kommen (nicht weit entfernt übrigens von der Kreuzung, die Großgeschaidt und Kleingeschaidt voneinander trennt), werdet Ihr feststellen können, dass der Ort eine ganze Reihe prächtiger Bauernhäuser zu bieten hat. Das Weihnachtsbier ist – und das will etwas heißen – das röteste, malzigste, hedonistischste auf der ganzen Liste. Ganz stark Karamellmalz am Gaumen, Lebkuchenanklänge, und in der Tat würde ich (probiert das doch auch mal aus, ist nicht halb so verrückt wie es klingt) ein solches Bier zu einem schönen Schoko-Elisenlebkuchen öffnen. Übrigens das einzige Festbier mit weniger als 5 vol%.

Damit sind wir auch schon am Ende unserer bierigen Winterreise angelangt. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber immer, wenn ich diese speziellen, handwerklichen Biere aus diesen kleinen Dorfbrauereien öffne, ertappe ich mich bei dem Gedanken, vielleicht doch mal ein kleines Weilchen auf dem Land leben zu wollen. Es muss ja nicht unbedingt im Dezember sein…

Und für all diejenigen, die glauben, dass es das jetzt mit den Festbieren gewesen ist: Hier folgen noch ein paar – allerdings nur in kleiner Bildform, denn beim besten Willen, die kann ich nicht auch noch alle einzeln beschreiben.

WagnerTucherTrunkStöckelOttLöwenbräuLammsbräuHebendanzHuppendorferFriedmannFelsenbräuEichhornEbensfelder

 

 

 

 

 

 

Hummel

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Bier abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

12 Antworten zu Fränkische Weihnachtsbiere

  1. eline schreibt:

    Wahnsinn, was für eine Vielfalt! Und ich mag diese altmodischen Etiketten. Franken sind zu beneiden!

    • Matze schreibt:

      Ja, ich habe über das Jahr auch immer wieder Etiketten der „normalen“ Biere fotografiert, und es ist schon faszinierend, dass sie alle aus unterschiedlichen Jahrzehnten zu stammen scheinen – nur nicht aus den letzten beiden. Obwohl… der „Hollerbusch Weizenbock“ von Held sieht sehr stark nach Nineties aus. Worüber ich auf jeden Fall auch noch schreiben werde, sind die Rauchbiere. Da gibt es nämlich auch mehr als Schlenkerla…

  2. djdadaeus schreibt:

    Da ich glücklich genug war 7 Jahre in Oberfranken zu leben, sind mir die meisten davon und einige mehr bekannt.
    Meister und Mager fand ich immer grandios, wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass gerade die Saisonsude, also vor allem Bock- und Festbiere,bei den kleineren jedes Jahr anders ausfallen. Müßte man also wie bei Wein eigentlich jedes Jahr ne Verkostung machen.
    Was ich auch cool fand, was du ja andeutest, wie unterschiedlich gerade Festbiere sind- mal hell mal dunkel, mal süßlich-malzig-würzig,mal hopfenbetont……..
    Schön dass du da drüber schreibst. Mich nervt nämlich,dass wenn in Blogs neuerdings über Bier geschrieben wird, es nur um „Craft“ geht. Und so sehr ich mich über das Auftauchen von IPAs hierzulande freue, wundere ich mich, wie wenige Biergenießer der fränkischen Vielfalt Aufmerksamkeit schenken. Mittlerweile haben wohl mehr junge Bierliebhaber in Deutschland ein IPA oder Pale Ale getrunken als ein ungespundetes Kellerbier, ein klassisches fränkisches „Dungles“ oder ein Rauchbier.

    • Matze schreibt:

      Ja, das mit den Suden habe ich auch festgestellt. Im Prinzip bleiben die meisten wenigstens stilistisch jedes Jahr ähnlich, aber es gibt auch solche, bei denen sich das nach und nach ändert.

      Was Du über die Craft-Geschichte schreibst, ist mir in letzter Zeit auch sehr stark aufgefallen. Da „craft“ ja nun einmal „Handwerk“ heißt, und die Festbiere definitiv Handwerk sind, sollten diese beiden Welten eigentlich ganz gut unter dasselbe Dach passen. Es gibt ja Brauereien in Franken, die genau das schon machen. Rittmayer zum Beispiel oder neuerdings auch Wiethaler: extrem traditionelle Biere unter ihren alten Etiketten und dazu in kleiner Menge ein paar „Craft“-Sude aus Experimentierfreude.

      Ich nehme übrigens an, dass die momentan ein bisschen zu sehr mit „Robert Parker-Zungen“ ausgestatteten Craft Beer-Freaks irgendwann auch mal wieder auf die ganz traditionellen Sachen zurückkommen werden. „Craft“ ist ja auch so ein bisschen eine Lebensart oder vielleicht gar eine Lebensphase. Wenn ich mir beispielsweise die italienischen Craft Brewer so anschaue (oder auch viele Amerikaner), dann steht deren unkonventionelles Bier in direktem Zusammenhang mit ihrem unkonventionellen Auftreten. Und was wir auch nicht vergessen sollten: In vielen Gegenden Deutschlands (und der Welt sowieso) gibt es solche traditionellen Kleinbrauereien wie in Franken gar nicht mehr. Wenn ich jetzt beispielsweise im Emsland oder in Sachsen-Anhalt wohnen würde, wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht, welche heimischen traditionellen Biere ich da testen würde, über die ich dann berichte. Für die Großstädte gilt summa summarum dasselbe. Die traditionelle Bierkultur in Hamburg oder Berlin war ja vor 10 oder 20 Jahren total am Boden. Insofern kann ich die Blogger-Begeisterung darüber, dass sich in der Hinsicht jetzt endlich etwas tut, natürlich nachvollziehen. Aber wie gesagt, eine Sommertour zu den Kellern Oberfrankens wäre für urbane Menschen vielleicht wirklich eine gute Sache😉

  3. Christoph schreibt:

    Ja eben, irgendwann ist man ja auch zu betrunken!😉

    • Matze schreibt:

      Es sei denn, man hat genug Zeit und macht das mit den Weihnachtsbieren abends wie mit den Türchen im Adventskalender😉 . Ich habe dieses Jahr schon ab Anfang November genervt, wann denn die Weihnachtsbiere endlich rauskommen. Wie das Profi-Biertester machen, die 60 Biere hintereinander probieren, weiß ich allerdings auch nicht. Bei Bier muss man ja im Gegensatz zum Wein schlucken…

      • Christoph schreibt:

        Warum ist das eigentlich so?

      • Matze schreibt:

        Weil das Bittere auf der Zunge erst ganz hinten, also zum Rachenraum hin richtig wahrgenommen wird. Das heißt, der Hopfen mitsamt seinem Abgang, der ja bei Bieren nicht unwesentlich ist, kann nicht durch „Vordermundschlürfen“ wie beim Wein erfasst werden. Also schluckt man wenigstens ein bisschen. Andere Möglichkeit: In den hinteren Zungenraum spülen und dann wieder nach vorn würgen. Ist glaube ich nicht so beliebt, weder bei Testern noch bei Zuhörern😉

  4. Thomas schreibt:

    Eine Freude diese Vielfalt! Gibt’s das Mager irgendwo in Nürnberg?

  5. Pingback: Mitten im Anlauf: mein persönlicher Jahresrückblick 2014 | Chez Matze

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s