Jurançon – Weißwein für Blaublüter

Guirardel TitelEs gibt diese alte Legende in Frankreich, dass dem „guten König“ Heinrich IV. (so beliebt wurde er übrigens erst posthum) nach seiner Geburt die Lippen mit Knoblauch eingerieben und mit Jurançon-Wein benetzt worden seien. Zum einen, um ihn symbolträchtig zu einem echten Sohn des Landes zu machen, zum anderen, weil es sich um zwei wichtige und weitberühmte Spezialitäten des französischen Südwestens handelte. Mittlerweile ist zumindest der Jurançon außerhalb Frankreichs einigermaßen in Vergessenheit geraten – oder wie viele verschiedene Jurançons habt Ihr schon getrunken? Ich war jetzt ein wenig im Jurançon-Gebiet unterwegs und kann Euch sagen, wer diese Weine nicht probiert hat, dem ist wirklich etwas entgangen.

PoudingueJurançon ist heutzutage ein südlicher Vorort der Provinz-„Metropole“ Pau im nördlichen Pyrenäen-Vorland. Normalerweise sollte man von hier malerisch die schneebedeckten Berggipfel sehen können, aber das dauerhaft wackelige Wetter ließ meist nur eine Sicht auf den Hügel hinter dem nächsten Dorf zu. Geologisch ist die Situation fast mit dem Nordrand der Alpen vergleichbar: Auch aus den Pyrenäen kommen Flüsse, die vor allem nach der Schneeschmelze sehr wasserreich sind und zueinander parallel verlaufende Talstrukturen gebildet haben. Zwischen den Tälern des Gave d’Oloron und des Gave de Pau befindet sich ein Höhenzug aus tertiärer Molasse, also aus relativ jungem Ablagerungsgestein. Die Kruste dieses Höhenzuges besteht aus so genanntem „Poudingue du Jurançon“, einem mit Kieselsteinen gespickten Tonboden, der – jedenfalls an den Hängen – eine sehr geringe Humusauflage besitzt und entsprechend hart ist.

MoneinDie Weinberge der AOC Jurançon finden sich über den gesamten Höhenzug verteilt, aber in aller Regel sind das nur kleine Parzellen in Süd- oder Südost-Ausrichtung – eine große, zusammenhängende Anbaufläche gibt es nicht. Ohnehin ist der Höhenzug noch einmal in eine gute Handvoll kleinerer Täler unterteilt. Ton, Kies und vor allem der hohe Eisenanteil im Boden sollen einen großen geschmacklichen Einfluss auf die Weine haben – mit den uns bislang bekannten Methoden können wir so etwas ja nicht wirklich messen. Fakt ist, dass praktisch alle besseren Jurançon-Weine kraftvoll und mineralisch schmecken – und eine längere Reifezeit im Keller durchaus danken.

Paloumet RebenAngebaut werden im Jurançon-Gebiet ausschließlich weiße Trauben. Der Petit Manseng gilt dabei als die edelste Rebsorte, der Riesling des Jurançon sozusagen. Für Süßweine, die dank des föhnartig warmen Herbstes aus sehr spät gelesenen Trauben stammen, ist Petit Manseng ganz klar am wichtigsten. Die trockenen Weine enthalten in aller Regel einen größeren Anteil an Gros Manseng, der gröberen Schwestertraube. Daneben können in den Cuvées noch weitere lokale Trauben verwendet werden wie Petit Courbu, Camaralet oder Lauzet, aber die beiden Mansengs machen in aller Regel den Löwenanteil aus. Die Erträge sind vor allem bei den besseren Weinen erstaunlich niedrig für eine so grüne und fruchtbare Region, aber gerade der Petit Manseng ist auch alles andere als ein Massenträger.

Guirardel AnpflanzungWegen der Sommerfeuchte und der gar nicht so seltenen Frühjahrsfröste werden die Reben übrigens übermannshoch gezogen – 2,20 Meter habe ich per Augenschein gemessen. Zudem sieht eine gute Jurançon-Lage von unten betrachtet ein wenig aus wie voll besetzte Stehplätze in einem Fußballstadion: dichte Reihen in Stufen, und das ganze in einem Halbrund.

Das Klima zwischen Atlantik und Hochgebirge, die grünen Stromtäler mit ihren eisenhaltigen Tonhängen, die alte und von irgendwie „modisch“ gearteten Einflüssen weitgehend verschonte Weinkultur und natürlich auch die marktabgeschiedene Lage lassen den Jurançon zu etwas werden, was ich – nach all den Proben, die ich dort genießen konnte – wirklich als einzigartig bezeichnen würde. Und (bis auf genau zwei Ausnahmen, Jardins de Babylone und Clos Joliette) halten sich auch die richtig guten Weine preislich in einem Rahmen zwischen 10 und 30 € auf, der mir mehr als angemessen vorkommt.

Maison du JuranconFür den gemeinen Weintouristen gibt es dabei eine fantastische Einrichtung: das Maison du Jurançon im kleinen Ort Lacommande. Hier kann man aus rund 150 Weinen des Gebietes auswählen (gezählt habe ich sie aber nicht), und zwar nach dem Motto „probieren geht über studieren“. Gerade für eine kleine Gruppenverkostung oder um sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen, bietet sich dieses Etablissement sehr an.

Guirardel ProbeWenn ich Euch im Folgenden dann doch nur meine vier Lieblingsweine vorstelle, mache ich das lediglich der Fokussierung wegen. Solltet Ihr irgendwo an einen gut abgehangenen Jurançon kommen, egal ob trocken oder süß, probiert ihn unbedingt. Viel bessere Weiße von einer derartigen inneren Erhabenheit, geprägt durch die Kombination aus Kraft, Würze und Frische, werdet Ihr weltweit ganz schön suchen müssen – und diese Einschätzung meine ich durchaus ernst.

so genannter RebschutzEine kleine Bemerkung am Rande: Gerade in eher grün-fruchtbaren Gegenden kann man im Weinberg besonders gut feststellen, welche „Rebschutz“-Philosophie ein Winzer verfolgt. Ab und an kam ich an solchen Feldern wie dem obigen vorbei, bei denen die natürliche Begrünung deutlich sichtbar chemisch „abgebrannt“ worden war. Der Unterschied zu den Weinbergen meiner gleich folgenden Favoriten war eklatant. Interessanterweise hatte ich aber die Weine mehrheitlich probiert und ausgewählt, bevor ich die Rebflächen sehen konnte. Jetzt im Nachhinein fühle ich mich noch mehr bestätigt. Kann man die Sorgfalt, die ein Winzer seinen Weinbergen angedeihen lässt, später in der Flasche schmecken? Gut möglich.

Hier also meine Favoriten, es handelt sich um zwei trockene und zwei süße Weine:

Larredya ViradaCamin Larredya, La Virada 2012, 22,50 €, 14 vol%

Eine Cuvée aus Gros Manseng, Petit Manseng und Courbu, ausgebaut im großen Fuderfass. Jean-Marc Grussaute ist derzeit vielleicht der beste Winzer des Gebiets. Hier stimmt einfach alles: bewusster An- und Ausbau (bio-zertifiziert, aber das kommt quasi nebenbei), alle Weine ausdrucksstark, trocken wie süß. Was allerdings für alle guten trockenen Jurançons gilt, die ich probiert habe: Sie sind – aus dem Jahrgang 2012 stammend – noch deutlich zu jung: grünliche Reflexe im Glas, Akazienblüte in der Nase, leichter Holzeinfluss, auch etwas Terpentinartiges, grüner Apfel, noch recht streng. Am Gaumen dann erst einmal eine sehr gut präsente Säure, leicht apfelig, aber nicht spitz, dazu weiße Blüten, Akazien, Linde, weißer Pfeffer, weißer Trüffel, Ananas, solo recht anstrengend. Ein Wein, den man jetzt zu einem kräftigeren Essen reichen sollte, der aber definitiv noch Lagerzeit benötigt.

Guirardel Sec dé PratDomaine Guirardel, Sec dé Prat 2012, 15 €, 14 vol%

Ein kleines Weingut, 22.000 Flaschen im Jahr, schön gelegen (Ihr könnt es auf dem Titelfoto oben sehen), sehr nette Leute. Françoise Casaubielh ist eigentlich Ingenieurin und hat sich erst später entschlossen, zusammen mit ihrem Mann das elterliche Weingut zu übernehmen. Quasi-biologische Methoden, geringe Schwefeldosis in den Weinen, aber keine Zertifizierung. Dies ist erst der zweite Jahrgang des trockenen Weins, vorher hatten sie der alten Tradition gemäß nur Süßweine bereitet. Heller, leichter und sanfter wirkend als der Virada, aber im selben Maße mit einem inneren Feuer ausgestattet, das eine große aromatische Zukunft verspricht – wenn man noch etwas warten kann. Wer das tut, wird ganz klar feststellen: ein Spitzenwein zu (relativ gesehen) kleinem Preis.

Larredya CapcéuCamin Larredya, Au Capcéu 2012, 23,50 €, 13,5 vol%

Schon wieder Jean-Marc Grussaute, ich weiß, aber an diesem Süßwein kommt wirklich keiner vorbei, der ihn einmal probiert hat. 100% Petit Manseng, Mini-Ertrag, Ausbau in Barriques, bio-zertifiziert. Goldfarben kommt der Wein ins Glas, sichtlich reif, Bratapfel-Quitten-Note in der Nase, dazu gewisses Holz, Bienenwachs, Kurkuma und Bitterorangen-Schale. Am Gaumen bin ich echt geplättet: Was für eine exzellente, reife Säure, welch elegante, dichte Materie, immer pikant bleibend durch die Säure, nie fett, wieder Bratapfel, etwas Harz, viel Würze, leichte Gerbigkeit noch, die nach ein wenig Lagerung verlangt, aber ehrlich gesagt jetzt schon wahnsinnig gut (deutlich ausgewogener für mich als der 2011er). Erinnert an einen süßen Vouvray, eine Mischung aus der Dichte des Südwestens und der Pikanz des Nordens.

Souch Marie-KattalinDomaine de Souch, Cuvée de Marie-Kattalin 2012, 25 € (0,5 Liter-Flasche), 12,5 vol%

Yvonne Hegoburu ist nichts Anderes als die wahre Grande Dame des Südwestens, vielleicht sogar der gesamten Weinwelt. Erst mit 60 Jahren, nachdem ihr Mann gestorben war, hat sie sich entschlossen, noch einmal neue Reben anzupflanzen und ihre Weinvision zu leben. Mittlerweile ist sie weit in den Achtzigern und mehr denn je eine große Inspiration für alle jüngeren Leute in der Region. Dies ist ihr großer Süßwein aus Mikro-Erträgen, EU-Bio laut Label, in Wirklichkeit konsequent biodynamisch in An- und Ausbau, letzterer in Barriques, 100% Petit Manseng. Beim Vorgängerjahrgang gab es unterschiedliche Meinungen unter Frankreichs Weinkritikern, aber die Erwartungshaltung ist natürlich auch jedes Mal sehr hoch. Deutlich heller in der Farbe als der Capcéu, auch eine viel zartere Nase, Zitrusfrüchte, Empfindungen von Agaven, ein bisschen gerbig, viel Pflanzliches, aber nicht unreif. Am Gaumen bin ich das erste Mal der Meinung, das man diesen Wein in jedem Altersstadium mit Gewinn öffnen kann: säurebetont, enorm frisch, sehr leicht, fast halbtrocken wirkend, weißer Pfirsich, etwas Honigmelone, überhaupt nichts Pflanzlich-Gerbiges mehr, kaum Holzeinfluss. Der Wein wirkt reif, aber tatsächlich auf eine fast moselanische Art.

Gern vergleicht man in Frankreich einen süßen Jurançon mit einer Riesling-Auslese von der Mosel, und fast nie haut dieser Vergleich hin. Auch diesmal haben wir natürlich komplett andere Aromen im Glas, aber ich muss zugeben, dass die Art des Weins, dieses einerseits Zarte, andererseits Fruchtsüße und in Kombination irgendwie Langlebige durch sanfte Zähigkeit, dass mich all dies schon ein bisschen an solche Süßweinvertreter wie beispielsweise Prüms Auslesen erinnern. In jedem Fall (und zwar aus einem dem Weincharakter angemessenen Jahrgang, also eher Typ 2010 als Typ 2009) ein wirklich tolles Erlebnis und, tja, eigentlich allen Weinliebhabern empfohlen, gleich welcher Couleur.

EtikettDas Fazit: Ich war erst überhaupt nicht davon begeistert, in diesem Jahr zur Hauptreisezeit unterwegs sein zu müssen. Wer aber nicht gerade ans Meer oder in die Berge fährt, wird im französischen Südwesten schnell feststellen, dass die Uhren hier eigentlich immer anders gehen: keine Staus, kein Gedrängel, kein Stress. Wenn ihr Euch einen Überblick über die wirklich großartigen Weine des Jurançon-Gebiets verschaffen wollt, müsst Ihr ehrlich gesagt auch dorthin fahren. Es gibt zwar ab und an mal eine Weinhandlung im deutschsprachigen Bereich, die einen (besseren) Jurançon führt – Martin Kösslers Weinhalle beispielsweise den 2011er Capcéu – aber das ist natürlich nur ein ganz kleiner Ausschnitt dessen, was das Maison du Jurançon vorrätig hat. Ganz ohne Übertreibung schließe ich mich also dem Wahlspruch an, der auf gut Okzitanisch das Etikett der Cuvée de Marie-Kattalin ziert: „Bi Dou Rey, Rey Dou Bi“ – „Wein des Königs, König des Weins“.

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9 Antworten zu Jurançon – Weißwein für Blaublüter

  1. Karl Brunk schreibt:

    Hallo Matze,
    beim Toulouseartikel dachte ich ja noch, Du wärst geschaftlich unterwegs und hast nur 2 Stunden Zeit für Toulouse gehabt. Hätte ich da schon erfahren, dass es dein Urlaub ist, hätte ich Dir ein Treffen vorgeschlagen. Zumal gerade dieses Wochenende die Fête des Vins hier im Gaillac war. Das wäre nett gewesen und wir hätten gleiche Kaliber und Mitstreiter von Jean-Marc aus der Vin naturel Szene besuchen können. So nah – so fern ist das manchmal.
    Im Fall von Larredya kann ich nur zustimmen. Auch insoweit, dass noch einmal jemand die Verhältnisse gerade rückt und sich qasi überschlägt in der Begeisterung für die „dicken Brocken“ im Südwesten. Auch wenn das Wetter nicht gerade top ist, sind es doch die Weine. Ich hoffe Du hast den letzten Freitag gut überlebt und bist den Schlammlawinen und Überschwemmungen mancherorten entgangen.

    • Matze schreibt:

      Ja, das Wetter war schon überraschend wechselhaft. Teilweise schon vormittags Gewitter, zu Fuß bei Guirardel ist auch eins aufgezogen, aber ist alles gut gegangen. Wenn ich mehr in Richtung Gaillac unterwegs gewesen wäre, hätte ich Dir natürlich Bescheid gesagt. So war Toulouse mein (mit Abstand) nordöstlichster Außenposten.

      An und für sich bin ich ja auch ein Freund der ausdrucksstarken, aber eher alkoholärmeren Weine. Nur sind die (guten) Jurancons, die ich probiert habe, so wahnsinnig ausgewogen und alles andere als breit oder platt, da stecke selbst ich die 14 Umdrehungen mit einem Lächeln weg😉

      • Karl Brunk schreibt:

        Vielleicht klappts ja ein anderes Mal oder doch in BRD.
        Mit den Umdrehungen war das gestern und heute auch ein Problem. Drückend schwül und die Flaschen zu lange offen auf der Theke bei gut 31 Grad. Da macht keiner Spaß der mehr als 13 Prozent (garnicht zu reden von den doch immer wieder auftauchenden 15%) hat und durch Tannin und Säure das Potential für lange Jahre wirklich Spaß. Nee – eigentlich überhaupt nicht. Allerdings eine Stunde im Kühlschrank und bei 15 Grad anfangen zu probieren – die Explosion im Mund ist im wahrsten Sinne umwerfend.
        Falls Du noch Zeit hast und nördlich über die Autobahn rüber fährst – bitte im Madiran Domaine Labranche Laffont nicht entgehen lassen. Nicht nur wegen ihres Pre-Phyloxera >150 Jahre alten Tannats, sondern auch wegen der umwerfenden Winzerin und der Pacherenc’s die sie hat. Nähere Info über einen Vertrieb dem sie angehört http://www.abistodenas.com/vignerons-et-distillateur-d-a-bisto/domaine-labranche-laffont. Da findest Du auch Telefon und Adresse. Natürlich Vin naturel.
        Viel Spaß noch.

  2. Hi Matze,
    nach Pau will ich auch immer hin, nur meine Begleitung sträubt sich noch zu sehr. Und jetzt, wo du das Maison du Jurançon beschreibst, muss ich da erst recht hin.
    Petit Manseng zählt neben Riesling und Chenin Blanc zu meinen weißen Lieblingen. in trocken wie in süß. Hier in Deutschland ist fast einfacher Petit Manseng aus Italien als aus dem Südwesten Frankreichs zu bekommen. Hier in Düsseldorf kann man zumindest den Clos Uroulat erstehen.
    Jetzt muss ich mir unbedingt eine bessere Taktik ausdenken, wie ich die Frau überredet kriege.

    • Matze schreibt:

      Naja, da Frauen irgendwie ja genauso individuell sind wie Männer, fällt mir ein allgemeingültiges Überzeugungsargument natürlich nicht so leicht😉 . Eins sei Euch aber versichert. Es ist da im Südwesten überhaupt nicht langweilig. Direkt neben dem Jurançon-Gebiet fängt nämlich „La Soule“ an, das „wahre Baskenland“, wie nicht wenige sagen. Ich werde demnächst noch ein paar Fotos davon zeigen. Und wenn Euch doch mal der Sinn nach etwas Städtischem ist, Toulouse, Bordeaux und San Sebastian sind jeweils knapp zwei Stunden entfernt, der Atlantik eine Stunde und die Hochpyrenäen ebenfalls. Das macht man im Urlaub schon mal.

      Kulinarisch brauche ich wahrscheinlich keine zusätzlichen Argumente, es ist halt Frankreich… Bis auf die Tatsache, dass auf den Wochenmärkten der Dörfer wirklich die Hirten stehen, um ihren Käse zu verkaufen nebst ein paar Kommunentypen, die ihr Gemüse aus dem Garten vorbeibringen. Wenn die drei Tomaten, zwei Auberginen und vier Zucchinis weg sind, fahren sie halt wieder nach Hause.

  3. KHD schreibt:

    Der Aussage, das jemandem, der Jurançon nicht probiert hat etwas entgeht, kann ich nur voll zustimmen. Ich muss ihn wieder häufiger genießen.

  4. Pingback: Mitten im Anlauf: mein persönlicher Jahresrückblick 2014 | Chez Matze

  5. Roland schreibt:

    Schon Heinrich Heine hat den Jurançon-Wein erwähnt und gelobt, mit bestem Rheinwein verglichen – damals ein Prädikat. Er ist nicht nur hierzulande beinahe unbekannt, auch in großen Weinhandlungen in Paris habe ich erlebt, daß man ihn nicht kannte und mit Wein aus dem Jura verwechselte.
    Den Cru Larredya kann ich nur empfehlen, auf dem Weingut war ich sogar mal vor etwa dreissig Jahren (wir waren an der Atlantikküste auf einem Wochenmarkt auf einen Stand gestossen), und wir haben danach ein paarmal so etwa eine Palette importiert – ausgesprochen umständlich damals, den dann hier beim Zoll abzuholen.
    Das Maison du Jurançon haben wir damals wohl übersehen, aber in Pau gab es ein Maisen de Gascogne, das man, falls es noch in dieser Form existiert, unbedingt besuchen sollte. Zahlreiche Hersteller bieten dort Spezialitäten der Gegend an. Wir wollten Wurst und Konserven mitnehmen, allerdings hatten diese Stände vormittags alle noch geschlossen. Dafür hatten die zahlreichen Stände bereits geöffnet, die Armagnac zum Probieren und Kaufen anboten…

  6. Roland schreibt:

    Ups, sorry… das Maison de Gascogne ist nicht in Pau, sondern in Auch.

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