Was wir von den Japanern lernen können

Titel…ist eigentlich eine ungeeignete Überschrift für diesen Beitrag. Inhabern einer bestimmten Staatsangehörigkeit pauschale Eigenschaften zuzuschreiben, ist meine Sache nicht. Lernt man nämlich einen Japaner kennen, wird man verblüffenderweise viele Vorurteile nicht bestätigt finden. Und wenn man dann noch den zweiten kennenlernt, oh Wunder, stimmen diese beiden in manchen wesentlichen Eigenschaften und Meinungen gar nicht überein. Nennen wir den Artikel also lieber „Ein paar interessante Details, die ich in Tokio fotografiert habe und die ich allein der größeren Catchiness wegen am liebsten den Japanern allgemein zuschreiben würde“. Catchy Catchy Catchy (Pizzicato Five)

Die Verknüpfung von Tradition und Ästhetik offenbart sich im November in den vielen Chrysanthemen-Ausstellungen, die überall im Land stattfinden. Das Titelfoto oben zeigt Chrysanthemen der Sorte Ogiku im Shinjuku-gyoen, meinem Lieblingspark in Tokio. Die Anordnung mit den diagonalen Streifen in drei Farben nennt sich Tazuna-ue und wird seit 1884 jedes Jahr in unveränderter Form gepflanzt.

Detail 1Schönheit hat ja in vielen Kulturen seit jeher etwas mit Naturempfinden zu tun. Den Shinjuku-gyoen würde ich deshalb auch sehr gern einmal zur Kirschblüte besuchen, um mich an der Schönheit des Blütenmeeres in den verschiedenen Rosa-Nuancen zu erfreuen. Die meisten Kirschbäume hier sind wirklich uralt mit dicken, moosüberzogenen Stämmen. Auch wenn ein Kirschblüten-Picknick besonders romantisch ist, scheinen die Tokioter außer im Hochwinter eigentlich das ganze Jahr über unter den Bäumen zu picknicken.

Detail 2Ganz unwirklich wird die Sache dann, wenn mitten im Herbst tatsächlich einige Kirschbäume zu blühen beginnen. Diese auf Deutsch „Schneekirsche“ genannte Sorte ist ein Winterblüher und natürlich ein heißgeliebtes Fotomotiv für die vielen Parkbesucher.

Detail 3Im Nachhinein hätte ich mir lieber eine Jahreskarte für den Park kaufen sollen (einzeln kostet der Eintritt 200 Yen), denn eigentlich war ich an fast jedem Tag mit Sonne dort.

Detail 4Was wir von den Japanern lernen können (um mal auf die Überschrift einzugehen), ist die große Liebe nicht nur zur Natur als solcher, sondern vor allem zum Detail. Bei einem meiner Parkbesuche bin ich an einem Mann vorbeigegangen, der gerade eine Blüte fotografierte. Als ich eine Viertelstunde später wieder vorbeikam, stand er immer noch dort und betrachtete die Blüte.

Detail 5Dass die Japaner Foto-Enthusiasten sind, kann man glaube ich ohne Relativierung behaupten. Nicht wenige Parkbesucher schleppen Profikameras und Stative mit sich herum. Bic Camera und Yodobashi Camera mit ihren vielen Filialen sind dann auch entsprechende Pilgerorte. Bei Bic Camera, das ich einmal aufsuchen musste, weil mir mein Objektivdeckel in den Karpfenteich gefallen war, tönt aus den Lautsprechern übrigens rund um die Uhr Karnevalsmusik.

Detail 7Die Liebe zum Detail kann sich allerdings auch in gänzlich anderen Erscheinungsformen äußern. Auf dem linken Bild seht Ihr das Treppenhaus im Tokyu Hands in Shibuya, einem Fachgeschäft für Hauseinrichtung. Natürlich ist das mit den Kalorien völlig übertrieben, aber es soll eigentlich auch einem anderen Zweck dienen: Weil die Kaufhäuser in Tokio immer so hoch sind, 13, 14 Stockwerke zum Teil, fahren die meisten Kunden mit dem Aufzug. Das bedeutet einerseits, dass man vor der Aufzugtür in aller Regel deutlich länger warten muss als auf die nächste U-Bahn. Andererseits bekommen die Schnellfahrer nichts von den dazwischen liegenden Stockwerken mit, und die Abteilungen für Tischdecken und Kronleuchter bleiben komplett verwaist. Die Kalorientreppe sagt also scheinbar „tu noch etwas Gesundes für dich“, in Wirklichkeit will sie dich aber zu japsbedingten Stopps und anschließenden Spontankäufen in weniger besuchten Etagen verführen.

Bescheidenheit 1Die Liebe zum Detail und zum Kleinen, Unscheinbaren äußert sich in Japan nicht nur in den Umsatzzahlen für Makroobjektive, nein, auch auf den Straßen geht es oft viel kleiner zu als bei uns. Noch nie war ich auch nur annähernd in einer Metropole mit derart leisem Autoverkehr. Mein Fenster blickt direkt auf eine vierspurige Straße, und ich hatte mich schon auf Tröten und Dröhnen, Hupen und Quietschen eingestellt. Aber nichts dergleichen. Hier wird nicht gehupt, viele Autos besitzen einen Hybridantrieb, andere sind minikleine Kei-Cars wie der Suzuki Alto Lapin oben auf dem Foto, und ruckartiges Fahren gilt als unelegant. Außer bei ein paar Lamborghini-Luden. Ach, und jede Nacht kommt der älteste Fisch-Lkw des Landes vom Tsukiji-Markt vorbeigeprasselt. Aber ansonsten: Frieden.

Bescheidenheit 2„Raum ist in der kleinsten Hütte“, heißt es ja schon bei Schiller, und eigentlich brauche ich zum Wohlfühlen gar nicht viel mehr als eine kleine Kammer mit Bett, Tisch und Stuhl (und der großen Freiheit vor der Tür, aber das ist etwas anderes). Noch größere Experten in platzmäßiger Bescheidenheit sind allerdings die Tokioter. Vor Jahren gab es mal ein großartiges Fotobuch zu kaufen, „Tokyo, a certain style“, das Ihr, wie ich gerade gesehen habe, heute auch noch problemlos bekommt. Thema sind die Ein-Zimmer-Wohnburgen der Tokioter Nerds und Künstler.

Bescheidenheit 3Eine andere Facette japanischer Bescheidenheit liefert der Herr links im Bild. Es handelt sich um mein Morgengetränk aus dem Automaten, den Boss-Kaffee von Suntory. Er tritt seit dem Jahr 1992 markant-männlich in Erscheinung, eingekränzt von seinem Slogan: „Boss is the boss of them all“. Das kann man so sagen, wenn man möchte. Es könnte aber auch sein, dass die Kreateure dieses Spruches gar nicht mal so gut Englisch konnten. Auf meiner Antenna-Tour bin ich zufällig an einem Laden für Naturkosmetik vorbeigekommen. Dort wurde in großen Lettern hinter dem Shopnamen mit dem Slogan „zero natural!“ geworben. Aber zurück zum boss of them all: Der Dosenkaffee leitet schon über zu dem Element, das mir als Deutschem und Europäer irgendwie am fremdesten in Japan vorkam: Man möchte es hier dem Kunden so angenehm und bequem wie möglich machen.

Convenience 1Die „Konbinis“ oder Convenience Stores gibt es fast an jeder Straßenecke. Nicht wenige haben sogar jeden Tag rund um die Uhr geöffnet. Die vier Ketten „Lawson“, „Family Mart“, „7Eleven“ und „Sunkus“ beherrschen nicht nur den Markt, sie sind mit ihren Symbolen sogar in Google Maps eingezeichnet. Und was gibt es dort zu kaufen? Nun, alles was man braucht, selbst frische Sushis. Aber natürlich ist das qualitativ kein Depachika-Niveau. Es geht auch mehr um die Allzeitverfügbarkeit, um Kundenservice, um Bequemlichkeit.

Convenience 2Das ist das Faszinierende am japanischen Servicegedanken: Wird irgendwo ein Bedürfnis festgestellt, das Menschen offenbar haben, wird im nächsten Moment an der Lösung gearbeitet – und sei das Bedürfnis auch noch so abwegig. Wahrscheinlich ist der legendäre Schlüpferautomat auch in diesem Kontext zu sehen. Gesehen habe ich sowas übrigens nie. Dafür eine knappe Milliarde Getränkeautomaten. Natürlich verursacht so etwas Müll (der aber zumindest extrem konsequent getrennt wird), aber sich schnell mal unterwegs eine Hot Lemonade zu ziehen, verursacht schon ein ziemliches Bequemlichkeitsgefühl.

Convenience 7Ein riesiger Unterschied zu anderen mir bekannten Großstädten besteht in Tokio hinsichtlich der Ausstattung mit öffentlichen, tja, Bedürfnisanstalten. Überall gibt es Toiletten, und in aller Regel sind diese auch in einem guten Zustand.

U2Der Höhepunkt durchdachter Details ist für mich allerdings die U-Bahn von Tokio. Natürlich gibt es in allen Stationen ebenfalls öffentliche Toiletten und Getränkeautomaten, aber die Sache geht noch viel weiter. Muss sie auch. Der Großraum Tokio wird nämlich von 35 Millionen Menschen bevölkert, von denen die allermeisten mit der U-Bahn zur Arbeit fahren. Zur Stoßzeit sind das verkehrstechnische und organisatorische Herausforderungen, von denen unsere Bahnmanager nur alpträumen können.

U3Ich würde auch alle unsere Bahnmanager zu einem mehrwöchigen Pflichtkurs nach Tokio schicken, damit sie begreifen, warum ein solches System total reibungslos, pünktlich und zuverlässig funktionieren kann. Stabile Technik, genügend motivierte Mitarbeiter, aber eben vor allem Details Details Details an allen Ecken und Enden. Oben seht Ihr zum Beispiel einen typischen Bahnsteigplan, auf dem angezeigt wird, in welchen Wagen man am besten einsteigt, um an welcher Station möglichst nah am Ausgang zu sein. Das vermeidet unnötiges Gewusel.

U5Schließlich gibt es auf dem Bahnsteig auch noch Anstellreihen, die konsequent genutzt werden. Also nichts mit vordrängeln. Damit selbst bei Übervölle niemand vor die Bahn gedrängt werden kann, gibt es überall Schranken. Rechts auf dem Bild seht Ihr die Angabe, dass hier der Wagen 4, Abschnitt 2 hält.

Handwerk 1Aber natürlich können wir von den Japanern nicht nur die wirklich durchdachte Organisierung übernehmen, sondern auch etwas, das es einstmals bei uns ebenso gegeben haben muss. Wahrscheinlich war das vor der Nazizeit und vor der „Dr. Oetker-Revolution“, wie ich die Industrialisierung der Lebensmittelherstellung gern nenne. Natürlich haben die Begriffe „Nazi“ und „Dr. Oetker“ nichts miteinander zu tun, sie stehen nur zufällig im selben Satz. In Japan, das aber nur ganz nebenbei, hat man übrigens auch gelegentlich Probleme mit der Bewältigung der eigenen kriegerischen Vergangenheit. Womit man aber zum Glück gar keine Probleme hat, das ist das fast kultische Hochhalten der handwerklichen Herstellung. Überall im Stadtbild wird Euch auffallen, dass gekocht, gebacken, zubereitet und hergestellt wird, in aller Regel absichtlich vor den Augen der potenziellen Käufer und mit wenigen einfachen Zutaten. Und zwar ohne Glutamat und Streckmittel.

Handwerk 8Jetzt könnt Ihr natürlich sagen, naja, das gibt es ja allgemein in Asien, dass Streetfood überall angeboten wird. Nein, in Tokio gibt es gar nicht so viel klassisches Streetfood. Die Japaner mögen es nämlich nicht, im Gehen zu essen. Als ich ein in einem Teeladen erworbenes Matcha-Eis an Ort und Stelle auf der Straße verputzen wollte, wurde ich höflich gebeten, doch drinnen auf einem der Stühle Platz zu nehmen. Gleiches gilt für die warmen Gerichte: Suppenbars gibt es in Hülle und Fülle, in denen man sich, an der Theke sitzend, eine kräftigende Ramen-Suppe zu Gemüte führen kann. Aber bitte möglichst im Sitzen und möglichst unter einem Dach.

Handwerk 6Was wir dringend von den Japanern übernehmen sollten, ist der Umgang mit Fleischlichem. Die Japaner essen viel weniger Fleisch als wir, also sowohl weniger Fleischmahlzeiten als auch kleinere Portionen. Aber wenn sie es tun, ist das Fleisch einfach ausgezeichnet. Stark gemasertes Fleisch galt vor dem Ausgestalten neuer Männlichkeitsrituale (die „Weber-Grill-Revolution“, yes, another one) als minderwertiges Bauernzeug. Heute wissen wir, dass derartige Fleischstrukturen auch etwas mit der Tierhaltung, mit Bewegung an frischer Luft zu tun haben können. Solches Fleisch wie auf dem Foto aus dem Grillrestaurant oben ist in Tokio die Regel, nicht die Ausnahme. Und weil die Mengen gering sind, sind sie auch erschwinglich. Gerechnet wird meist mit 80 g Fleisch pro Person.

Handwerk 7Wenn ein Tier schon für meine Mahlzeit gestorben ist, dann sollte es nicht nur ein tiergerechtes Leben geführt haben, sondern auch komplett verspeist werden. Dazu gäbe es noch viel zu sagen, vor allem in Richtung der Hühnchenbrust-Fraktion, die dank dieser Einstellung einen nicht unbedeutenden Einfluss hat auf den marktzerstörenden Abfallfleisch-Export nach Afrika. Dennoch ist es natürlich auch für mich erst einmal ein wenig gewöhnungsbedürftig, das „fünfte Viertel“ so dezidiert beschrieben zu sehen wie auf der Karte oben.

19 KanagawaUngewöhnliches Essen für angstgeprägte Mitteleuropäer fand ich auch in einem winzigen Straßenrestaurant in Kamakura vor. Erst später konnte ich lesen, dass das oben abgebildete Gericht eine Spezialität der Meeresprovinzen Kanagawa (in der Kamakura liegt) und Shizuoka ist – sozusagen ein Antenna-Shop im Antenna-Land selbst. Auf der Tafel war für das Essen der Begriff „Harf Harf“ angeschrieben, was sich als „half-half“ herausstellte, nämlich zur Hälfte winzige gekochte und winzige rohe Fische. Dieses Essen gibt es nicht täglich und auch nur bis zu einer gewissen Uhrzeit, denn die Grundvoraussetzung ist, dass morgens genügend winzige Fische gefangen worden sind. Unter den Fischen befindet sich Reis, außen herum getrocknete Algen, und oben drüber – ein rohes Ei! Bin ich der einzige, der es nicht nur bedauerlich, sondern eher grotesk bis bescheuert findet, dass man hierzulande bei einem Hotelfrühstück in aller Regel Rührei aus „Vollei“ oder gar Eipulver statt aus echten frischen Eiern bekommt, nur weil uns die Salmonellen-Angst im Nacken steckt? Natürlich bin auch ich kein Freund von Lebensmittelvergiftungen, aber die ungeheuren Mengen an rohem Fisch und rohen Eiern, die die Japaner stets und ständig verspeisen, müssten nach diesem Verständnis doch eigentlich schon die ganze Nation dahingerafft haben. Stattdessen werden die Japaner älter als alle anderen. Komisch.

Design 3Design 6In Japan wird der Müll vorbildlich getrennt, aber auch ganz unvorbildlich in großen Mengen erzeugt. Grund dafür ist vermutlich die fast an Wahn grenzende Kunstfertigkeit der Japaner, alles überall zu verpacken. Ich muss allerdings zugeben, dass mich dieser Verpackungsexzess bei weitem mehr stören würde, wenn die Verpackungen dazu auch noch hässlich wären. Sind sie aber nicht. Links seht Ihr eine Tüte für Seeigel-Kroketten von Maruken, rechts eine Tüte für frittierte Reis-Sticks von Mamegen.

Handwerk 10Zum Abschluss noch ein Objekt, bei dem Wahnwitz, handwerkliche Meisterschaft und Liebe zum Detail zusammenkommen. In der Kappabashi-dori, nahe des Tempels von Asakusa, findet Ihr eine Reihe von Geschäften, die überraschend viele Langnasen anzulocken scheinen. Offenbar steht in einschlägigen Reiseführern, dass es in dieser Straße professionelles Küchen-Equipment in großer Auswahl zu kaufen gibt, vom Messer aus Damaszener-Stahl bis zu Lackschüsselchen für die Sojasauce. Allerdings werdet Ihr auch zwei Läden (der dritte ist nur eine Dependance des ersten) finden, die sich ganz der Herstellung von Essensnachbildungen verschrieben haben. Maizuru heißt der beste Laden, und hier ist wirklich alles von Hand hergestellt. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, eine ganze Suppenschüssel zu kaufen oder ein Sushi-Arrangement oder einen Teller mit Spaghetti Bolognese mit in der Luft schwebender Gabel, aber letztlich musste ich an meinen schon übervollen Koffer denken.

So ist nur ein Handyanhänger aus Gummi-Schinken dabei herausgekommen. Wenn Ihr ein paar Andenken sucht, die garantiert 100% tokiotisch sind und über die sich wirklich jeder Foodie freuen wird, geht einfach zu Maizuru.

Mit dem Hinweis auf den vollen Koffer und auf Andenken für Daheimgebliebene könnt Ihr jetzt wahrscheinlich ziemlich logisch schlussfolgern, dass meine Zeit in Tokio abgelaufen ist. Mein nächster Bericht wird schon von der K&U-Hausmesse in Nürnberg stammen, ein wahrhaft abrupter Übergang. Ein großes Highlight (für mich auf jeden Fall) habe ich mir allerdings noch aufgehoben: Wer sich fragt, wann denn endlich mal wieder ein vernünftiger Fischmarkt-Report kommt und ob ich in Tokio überhaupt fischige Dinge verspeist habe – nur Geduld. Knapp die Hälfte der Tsukiji-Fische wartet noch auf Identifizierung.

Tokio, das kann ich so schon sagen, war nicht nur eine Reise wert, sondern vielleicht sogar die großartigste Reise, die ich je gemacht habe. Ich weiß leider jetzt schon, was ich alles vermissen werde… Aber mit der Gelassenheit unseres Freundes vom unteren Bild sage ich einfach voller Zuversicht: Es war nicht das letzte Mal.

Gelassenheit

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8 Antworten zu Was wir von den Japanern lernen können

  1. Christoph schreibt:

    Ja, das ging mir auch so – und du warst nicht mal in Kyoto, oder doch? Da musst Du dann auch irgendwann hin. Wir sollten ein Crowdfunding für Dich initiieren. Wir zahlen, dass Du reist und schreibst. Zur K&U-Hausmesse wäre ich auch so gerne gekommen, aber es klappt nicht. Ach ja, und dann gibt es bei Dir um die Ecke jetzt bald auch noch eine PopUp-Vin-Vivants-Bar. Und ins Essigbrätlein würde ich auch gerne mal… Es muss einfach mal nach Nürnberg kommen!

    • Matze schreibt:

      Nein, ich war nicht mal in Kyoto! Und in Nikko auch nicht. Trotzdem war ich an vielen tollen Orten im Großraum Tokio auch nur genau ein Mal, weil es einfach so viel zu entdecken gibt. Der Idee mit dem Crowdfunding stehe ich natürlich sehr positiv gegenüber😉. Muss sich nur noch die Crowd finden, am besten ohne nach ihr zu suchen (ja, so hätte ich’s gern ;)).

      Bei der K&U-Messe habe ich übrigens gleich Florian und Alex von der Zwei-Monate-lang-Pop-Up-Bar getroffen. Sie heißt „Weinstelle“, hier die Website (http://weinstelle.de/) und hier der Facebook-Link (https://www.facebook.com/weinstelle/info). Natürlich werde ich hingehen!

  2. Christoph schreibt:

    Ich, meinte ich: ich muss einfach mal (wieder) nach Nürnberg kommen!

  3. lisbethsgarden schreibt:

    Gute Heimreise

    • Matze schreibt:

      Dankeschön! Der Wunsch scheint in Erfüllung gegangen zu sein. Eine Stunde nach dem Abheben des Flugzeugs hat die Erde in Tokio nochmal ziemlich gerumpelt, aber über Sibirien war es sehr ruhig…

  4. sunyyo schreibt:

    Klingt als hättest du eine schöne Zeit gehabt.
    Habe vor für einige Zeit in Hiroshima zu leben und natürlich dann auch Tokio zu besuchen. Ich bin mal gespannt was ich dort erleben werde.
    Der Bericht ist wirklich sehr schön. Hier in Deutschland könnte man sich so einiges von Japan abschauen denke ich.

    Schöne Heimreise🙂

  5. Pingback: Im Osten viel Neues: mein persönlicher Jahresrückblick 2013 | Chez Matze

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