ThaiBierPokal 2012: Singha vs Leo

„Thank God it’s Friday!“, ruft der gemeine U.S.-Amerikaner an diesem Wochentag zu dieser Uhrzeit aus. Kein Wunder, dass auch der in mannigfacher Zahl aus den Büros strömende Thai denselben Seufzer von sich gibt: „ขอบคุณพระเจ้าก็ศุกร์!“ Weil so ein Feierabend erst richtig schön mit einem Feierabendbier ausklingt, haben sich mein australischer Kollege Rick und ich uns Folgendes ausgedacht: An jedem Freitag ab jetzt werden zwei thailändische Biermarken gegeneinander antreten. Das wird so lange gehen, bis wir alle durchgetestet haben, also geschätzte vier Wochen. Denn obwohl hier Bier in durchaus erheblichen Mengen konsumiert wird (vor allem von Australiern, aber die Diskussion sollte ich nicht gleich beim ersten Mal eröffnen), dürfte es alles in allem nicht mehr als acht unterschiedliche Marken geben.

Am Ende wollen wir übrigens den absoluten Gewinner küren. Nein, wir meinen nicht uns damit, obwohl Zähigkeit ja auch eine Eigenschaft ist, die in fernöstlichen Kulturen sehr hoch angesehen wird. Unsere Bewertungskriterien beim Biertest sind dabei knallhart: Schmecken muss es. Und zwar – so war mein Vorschlag – nach dem, was ein gutes Bier ausmacht: „Hopfen und Malz, Gott erhalt’s!“ Kannte Rick übrigens nicht, diesen Spruch, aber wen wundert’s. Sein Gegenvorschlag, authentische Thaikriterien einbeziehend, übersetze ich hier mal frei mit „Red kein‘ Scheiß, was zählt, ist Reis!“

Das ist übrigens gar nicht so abwegig oder gar abwertend, wie es sich zunächst anhören mag. Immerhin sprechen wir hier von vergorenem Getreide, was nicht notwendigerweise Gerste bedeutet. Die alten Chinesen, Babylonier und Ägypter hatten ja bereits – vermutlich unabhängig voneinander – ihre jeweiligen Getreidesorten für das Brauen alkoholhaltiger Suppen genutzt. Wer sind wir also, uns anzumaßen, dass Bier administrativ festgelegten Normen entsprechen müsse? Gut, ehrlicherweise ist Gerste teurer als Reis oder Mais, und das spielt beim globalisierten Bierbrauen wahrscheinlich mittlerweile eine größere Rolle als irgendwelche lokalen Traditionen. Jetzt aber zum ersten Biertest:

Singha: „Singha“ ist der mythische Löwe, „Simha“ im Sanskrit, und genau jener Löwe schaut uns auch vom Etikett an. Das heißt, eigentlich betrachtet er seine Fußnägel. Singha behauptet von sich, seit 1933 das „Original Thai Beer“ zu sein. Nun wären wir sicher notorisch vorsichtig, wenn jemand darauf hinweisen würde, seit 1933 irgendwas am Laufen zu haben, aber die Befürchtungen hinsichtlich des Singha sind definitiv unbegründet: Das Bier ist mitnichten dasselbe. Seit 2007 wurde die Stärke auf 5 vol% heruntergefahren, mittlerweile produziert die Pathumthani-Brauerei das Bier, und absatzmäßig wird es von Chang auch hart bedrängt.

Relativ dunkel im Anblick, grobbrausig, deshalb mit relativ wenig Schaum. Ich nehme diesen typisch herbgärigen Pilsgeruch wahr („burpsy“, meint Rick), dann aber auch irgendwie Mais. Soll der denn überhaupt drin sein? Am Gaumen ist Rick dann aber überzeugt, „beery“ heißt sein nächstes Adjektiv. Neutral finde ich das Singha, zwar süffig, aber doch ein wenig dünn und auch mit dieser Ascorbinsäureanmutung. Naja, mal schauen, was unser Leo macht.

Leo: Griechisch Leon, heißt „Löwe“. Löwe gegen Löwe also. Übrigens (Achtung, ich schweife kurz ab) ist es doch erstaunlich, welche Bandbreite menschlichen Daseins sich auftut, sucht man in Wikipedia nach Daniel Leo. Es handelt sich dabei nämlich um einen Mafioso (das Oberhaupt der Genovese-Familie), einen samoischen Rugbyspieler und um einen neoklassischen Komponisten. Wenn das tatsächlich alles dieselbe Person ist, dann hätte er als Schizophrenie-Rekordhalter auch noch einen Eintrag ins Guinness-Buch verdient. Nicht PC, diese Bemerkung? Stimmt leider, aber versucht mal, mit einem Australier eine politisch korrekte und intellektuell ansprechende Unterhaltung beim Feierabendbier zu führen. Dann hättet Ihr auch einen Eintrag im Guinness-Buch… okay, zurück zum Bier.

Das „Leo“ (abgebildet auf dem Etikett ist übrigens ein Leopard) wird von derselben Firma wie das „Singha“ hergestellt – oder zumindest von derjenigen, die es hergestellt hat, alles etwas verworren hier. Die Boonrawd-Brauerei, „in business since 1933“, Ihr wisst schon, befindet sich immer noch in Familienbesitz. Dies schützt aber nicht vor Größenwahn, denn in den 1990ern kaufte die Familie nicht nur zwei Brauereien in Hartmannsdorf und Mittweida, sondern unterhielt auch eine eigene Fluglinie, die „PB Air“. Auch nach der Flugpleite scheint man noch nicht wirklich zur Solidität zurückgekehrt zu sein, denn ihre Promotion-Kampagne mit den „Sexy Leo Girls“, die hauptsächlich auf Schaumparties und bei Bikini Contests anzutreffen sind, ist, nun ja, Geschmackssache.

Ähnlich wie das Bier. Drei Goldmedaillen prangen auf dem Etikett, eine davon aus München. Na, wenn das nichts ist. Ein sehr helles Bier jedenfalls mit feinporigem, persistentem Schaum. In der Nase gefällt es mir besser als das Singha, weil es deutlich dezenter ist und spontan kein ulkiges Fremdgetreide erahnen lässt. Am Gaumen finde ich das Bier noch tropischer, weil es einfach noch dünner, noch zitroniger, noch erfrischender ist. Rick ist durchaus angetan, es erinnert ihn an ein Foster’s, was mich wiederum dazu animiert, ihn zu fragen, welches australische Bier er denn für gut hält. Langes Schweigen. Beleidigt fast, fürchte ich schon. Dann: „Murray’s. Definitely world class.“ Kenne ich leider nicht, aber vielleicht hat ja jemand von Euch schon einmal ein Murray’s genossen.

Das „Leo“ gefällt mir letztlich aber doch weniger als das „Singha“. Es beginnt zwar besser, während sich der fußnägelbetrachtende Löwe erst einmal mit Fremdstoffen umgibt, ist dann hinten heraus aber einfach zu mager, um rein biermäßig mitzuhalten. Im Prinzip sind wir uns einig: Singha bleibt im Rennen. Spontan beschließen wir, das Ganze in einem echten Wettbewerbsstil zu halten mit Viertelfinale (eins davon sollte dieses hier sein), Halbfinale und Finale. Mal abwarten. 20 Uhr übrigens, öffentlicher Feierabend zu Ende, ab nach Hause. Irgendwie gefallen mir diese angelsächsischen Pub-Gepflogenheiten.

Und P.S.: Das Titelfoto zeigt kein Bier. Aber einen Snack, der kongenial zum Bier passt. Ich sammle hier ohnehin die beliebtesten und interessantesten Snacks, denn jene haben wahrhaftig einen eigenen Artikel verdient.

Nun aber zu Euch: Da wir ja jetzt erst zwei von x (wie gesagt, geschätzt acht) thailändischen Bieren probiert haben: Wer gehört denn für nächsten Freitag auf die Liste?

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23 Antworten zu ThaiBierPokal 2012: Singha vs Leo

  1. Alex schreibt:

    Eine super Idee, diese Bierverkostung. Ich würde auf jeden Fall für’s nächste mal das „Chang“ Bier vorschlagen.

  2. Oh Dae-su schreibt:

    Hi Matze,
    tolles Vorhaben. Wenn ihr zu schnell mit der kleinen Vielfalt thailändischer Biere durch seit könnt ihr auch LBC BeerLao probieren. Ist zwar nicht thailändisch, aber sehr beliebt in Thailand. Insbesondere im Nordosten. Der laotische Exportschlager überhaupt! Ich fand es immer speziell, aber nicht übel.
    Gruss
    Chris

    • chezmatze schreibt:

      Da scheine ich bei meinem Asia-Biertest in Paris ja schon die beiden wesentlichen Marken herausgegriffen zu haben ;). Wer weiß, vielleicht gibt es ja sogar ein Bier in einem anderen Stil als „pale lager“. Gesehen habe ich bislang zwar keins, aber ehrlich gesagt auch noch nicht gezielt danach gesucht.

  3. Oh Dae-su schreibt:

    Aua, dass hab ich ja jetzt erst gesehnen, dass du BeerLao auch schon im Test hattest.
    Ein pale lager fällt mir spontan leider nicht ein. In BKK auch ziemlich oft erhältlich sind viele gute und interessante japanische Biere. Nur so als kleine Ausbauoption 😉

    Gruss nach Khrung Theep …..

    • chezmatze schreibt:

      Nee, umgekehrt wird ein Schuh draus, das sind nämlich alles „pale lagers“, sprich blasse untergärige Biere im Stil zwischen Hell und Pils. Zugegeben, im Tropenklima kommt man auch nicht ohne weiteres darauf, jetzt unbedingt einen wärmenden „barley wine“ trinken zu wollen ;). Was die japanischen Biere anbelangt, da gibt es ja hier ganz in der Nähe den Isetan Department Store, also eine Zweigstelle des japanischen Kaufhauses. Könnte durchaus sein, dass sie dort auch japanische Spezialbiere führen…

      • Oh Dae-su schreibt:

        Das mit pale lagers stimmt natürlich. War noch zu früh am morgen ;-).
        Isetan, zumindest der in Pathum Wan, sollte ne ganz anständige Food Abteilung und auch Bier (Sapporo Brewery macht ganz nette Sachen) haben. Das alte Kaufhaus im World Trade Centre hatte das damals. Sogo vielleicht auch.

      • chezmatze schreibt:

        Als ich im Oktober hier war, hatte ich die Royce-Schookolade im Isetan Pathumwan gekauft, auf Bier aber nicht geachtet. War mir auch vorher gar nicht bewusst, dass das eine japanische Kaufhauskette ist. Ich hatte mich nur darüber gewundert, dass sie so viele japanische Produkte im Angebot haben und dann nachher mal nachgelesen…

      • Oh Dae-su schreibt:

        Was japanische Dinge (Restaurants, Lebensmittelgeschäfte, Bars etc.) betrifft, findest du in Phrompong / Sukhumvit fast alles. Eine Art J-Town. Leider findet man da auch viel der unerfreulichen Auswüchse für die Bangkok nur allzu bekannt ist. Da eben speziell für Japaner …

      • chezmatze schreibt:

        In Sukhumvit war ich bis jetzt noch gar nicht. Ich habe nur gehört, dass man dort Misosuppe, Steak oder Gyros nebeneinander bekommen kann, wenn man mal keine Lust mehr auf Thai-Food haben sollte. Das schließt Etablissements für japanische Gruppen- und Geschäftsreisende auch mit ein. Am Ende der Sukhumwit, also wirklich weit die Skytrain-Linie raus, soll es dann wieder netter werden. Übrigens – ist Dir sicher auch aufgefallen – welchen großen Einfluss der japanische Kulturkreis hat, was Essen, Mode und Gepflogenheiten anbelangt, ist mir erst hier wieder so richtig bewusst geworden. Sushiartiges Essen gibt es praktisch überall, die Mangafiguren oder diese Handy-Hüllen mit Ohren dran, Designerware, alles weit verbreitet.

    • Oh Dae-su schreibt:

      Klar, an der Sukhumvit Road und Nahbereich gibt es solche Sachen zu genüge. Ich meinte mehr die Nebenstraßen (Soi) und Parallelstraßen der Sukhumvit Road im Bereich Phromphong. In dieser Gegen leben nicht wenige Japaner. Irgendwo hab ich mal ca. 30000 gelesen!?! Da gibt es ganz sicher viel zu entdecken. Die eigentliche Road ist nicht weiter berauschend. Im Skytrain über der Straße ist es da interessanter und man sieht mehr :-).
      Klar der japanische Einfluss auf die Massenkultur jeder Form ist in Thailand enorm. Aber eigentlich in ganz Ostasien inkl. China ist bezüglich moderner Kultur Japan immernoch taktangebend. Vielleicht mit der Ausnahme Popmusik. Das bei uns in Europa so übermäßig viel erwähnte China ist diesbezüglich komplett unerheblich. Du hast vielleicht auch schon mal hier und da mitbekommen, dass China und vieles Chinesische, wenn natürlich auch viele Thais ursprünglich aus China stammen, nicht den aller besten Ruf geniesen. Freundlich ausgedrückt 😉
      Wenn ich so darüber nachdenke mag in Thailand der japanische Einfluss vielleicht nochmal etwas verstärkt sein als in anderen Ländern. Dies ist wohl ganz klar historisch bedingt. Naja.
      Doch in den letzten Jahren gewinnen Südkoreanische Kulturexporte, z. B. K-Pop, K-Rap, Filme usw. immer mehr an Bedeutung. Die scheinen immer mehr die neunen Massenkulturgeber zu werden. Mal sehn 🙂

      • chezmatze schreibt:

        Tja, mal sehen… Ganz interessant fand ich übrigens die Auswahl des Entertainmentprogramms von Emirates auf dem Flug hier nach Bangkok. Die Filme wurden – klar – beherrscht von Hollywood und Bollywood nebst ein paar indischen Regionalfilmen. Beim Musikprogramm konnte man aus x verschiedenen Kanälen wählen. In der arabischen Welt scheint Kaliji (oder hier „Khaleejay“ geschrieben) derzeit der angesagteste Stil zu sein. Und was Asien betrifft, gab es die Playlists „New Asia“ (oft englischsprachig, Interpreten von Indien bis zu den Philippinen), „Chinese Beat“, „K-Pop“ und „Ichiban“, also J-Pop. Und noch so einiges mehr. Wenn ich da an die Weltgewandtheit der Lufthansa denke… 😉

  4. jens schreibt:

    Hi Matze!

    Ich bin jetzt zugegebenermaßen kein ausgesprochener Biertrinker, aber in Asien hab ich immer ganz gerne Fosters (aus der 0,375 Dose) getrunken (vornehmlich in Hongkonk). Das original Fosters ist mit der Plörre, die in Deutschland unter Lizenz gebraut wird nicht zu vergleichen. Singha war in Thailand immer mein Favorit. Chang ist auch OK und in Indonesien hab ich immer Bintang getrunken. Tiger aus Singapore war auch immer gut. Ansonsten die Japanbiere Asahi und Kirin fanden den Weg durch meine Kehle.

    Ach ja. Früher gab es Bangkok auch häufig Spaten Bräu zu trinken. Wenn ich mich recht erinnere, wurde mir auf Nachfrage erzählt, die Brauerei (Spaten) habe da Kowhow für den Aufbau der Singha Brauerei geliefert. Aber so genau weiß ich das nicht mehr.

    Viel Spaß noch in Thailand und die Snacks, die Du zum Bier genießt, hat der Asiate meines Vertrauens auch in seinem Laden anzubieten.

    Jens

    • chezmatze schreibt:

      Chang, Tiger und Asahi habe ich hier auch schon gesehen. Ich glaube sogar, dass das Tiger hier in Lizenz gebraut wird. Dann gibt es noch „Federbräu“, dafür habe ich die Werbung auf einem Hochhaus gesehen vom Air Rail Link aus. Hört sich nach ’nem joint venture an, mal schauen. Die Snacks sind wirklich nicht von schlechten Eltern, obwohl ich mich an diesen Algen schon mal überfressen habe (übrigens auch in Cancale, hatte ich ganz vergessen, den Post zu schreiben…). Kannst bei Deinem Asiaten ja mal nach der Firma „Snek Ku“ schauen, gebackene Nudeln in verschiedenen Geschmackrichtungen, die waren auch super.

  5. Die Küchenschabe schreibt:

    Es heißt übrigens nicht „Hopfen und Malz,Gott erhalt´s“ sondern: „Hopfen und Malz erleichtern die Balz“ ;-)), sagt der Österreicher.

  6. Ralf schreibt:

    Hallo Oh Dea-su,

    du hast geschrieben: ‚Das alte Kaufhaus im World Trade Centre hatte das damals‘ … Tja, das World Trade Center stand bis 9/11 in Manhatten, – aber falls du den ‚New World Department Store‘ meinst, den gabs tatsächlich in Bangkok. Wurde aber abgerissen, da höher gebaut als der im Viertel befindliche königliche Palast, und damit ein Schwarzbau…

    Kurz zum ‚Beer‘ – gibts nicht auch eine thailändische Lizensausgabe von ‚Original Bavarian Löwenbräu‘?
    Erträglich fand ich auf dauer Singha, gern auch mit Eiswürfeln 😉 – so lange bis der Bittergeschmack schlicht nervt – darum war mein ‚Erfrischungsgetränk No.1‘ auch in der Regel wie folgt: Small Songserm – two Pepsi – Basket with Ice and Lemon *lol*

    • Ralf schreibt:

      ..sorry, kleine Korrektur: Songserm muss Sangsom heissen

      Songserm ist eine Schiffsfähren Reederei, Sangsom ein ‚Thai – Whiskey/Rum‘

    • Oh Dae-su schreibt:

      Hallo Ralf,

      ne das meine ich nicht. Das WTC Bangkok wurde 2005 umbenannt. Begründung: Angst vor Anschlägen. Dann hieß noch wenige Jahre Central World Plaza bis es letztendlich plattgemacht wurde ;-). Aber ich denke, dass ist auch komplett egal … interessant an der ganzen Sache find ich nur, dass sie den Neubau des CWP 2010 bei den Unruhen fast abgefackelt hätten. Also, ist da schon was dran mit dem unglücklichen Namen 😉

      Hui Sangsom Whiskey pur ist grausam. Böse Erinnerungen, Kopfschmerzerinnerungen, kommen da bei mir auf. In deinem Mischverhältnis ist das viel besser. Kann ich nur bestätigen.

      Gruss

      • chezmatze schreibt:

        Jetzt heißt es übrigens nur noch CentralWorld. Vielleicht wollten die Betreiber mit der erneuten Umbenennung darauf hinweisen, dass sie auf Zusammenkünfte wie auf einer Plaza doch nicht mehr so großen Wert legen… 😉

  7. Charlie schreibt:

    Da fällt mir ein, dass ich nach einer klassisch schlimmen Nacht in Bangkok, meine thailändische Kollegin mich am Morgen mit den Worten „today I’ll order for you“ empfing. Es gab Reis und Tee und Abends dann Reis und Tee und ein klares Süppchen. Diese „Tees“ waren nicht aus der Teepflanze, sondern recht leichte, heisse Aufgüsse von Kräutern, Früchten, Wurzeln und scheinbar in jedem Restaurant zu haben, sehr wohlschmeckend und noch wohltuender. Ist dir sowas untergekommen?

    • chezmatze schreibt:

      Ja, das ist praktisch altehrwürdige Thai-China-Medizin, „herbal teas“. Ich glaube, mit dem Begriff wird man der Sache aber nicht gerecht, denn in Chinatown gibt es zum Beispiel einen Stand, an dem man für alle möglichen Leiden – oder auch zur Vorbeugung – die verschiedensten „Tees“ bekommen kann. Leider fühle ich mich bislang ausgezeichnet, und da habe ich mir gedacht, lieber nicht provozieren und zur Unzeit einen Göttertrank probieren ;). Am meisten hat mich übrigens ein Gebräu namens „Nam macaam pom“ beeindruckt, keine Ahnung, was drin ist. Es soll jedenfalls gegen „excessive phlegm“ helfen. Den könnte ich manchmal gebrauchen…

  8. Pingback: ThaiBierPokal 2012: das Finale | Chez Matze

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