Kurz nach England

In den nächsten Tagen werde ich: zu Waitrose gehen, ein Pub aufsuchen, Chips mit Sour Creme essen, einen Cidermaker treffen, zum ersten Mal bei Selfridges sein, bedauern, keine Gummistiefel dabei zu haben, immer auf der linken Straßenseite fahren, höflichere Worte benutzen als sonst, auf dickem Teppich über knarrende Dielen gehen, bei Windstärke 8 auf einem Hügel stehen – und vielleicht ein klitzekleines bisschen arbeiten. Mittlerweile bin ich ja der Meinung, dass man jedes Jahr mal kurz nach England muss.

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5 Antworten zu Kurz nach England

  1. Christoph Raffelt schreibt:

    Ja, wenn man schon nicht da wohnt, sollte man zumindest ein Mal im Jahr da hin.

  2. daniela schreibt:

    „Mittlerweile bin ich ja der Meinung, dass man jedes Jahr mal kurz nach England muss.“ > Das seh ich auch so. 🙂

  3. chezmatze schreibt:

    Mittlerweile bin ich angekommen. Während ich auf der Autobahnraststätte war, hatte es draußen schon wieder kurz geschüttet. Alles war nass, vorher Sonne, nachher Sonne, sehr meeresnah halt. Übrigens hatte ich ganz vergessen, wie fad das Essen im Pub gewürzt ist 😉

    Ich bin Anfang nächster Woche für genau einen Tag in London (und ich möchte nichts besichtigen). Was meint Ihr, was ist der Ort, den man als Foodie unbedingt aufgesucht haben sollte? Borough Market und Ähnliches fällt ja aus, ist schließlich Dienstag.

  4. Sebastian schreibt:

    Unbedingt zu The Kernel oder zu einem der Händler die es in London verkaufen. http://thekernelbrewery.com/ Eine Mikrobrauerei mit einem ganz tollen India Pale Ale, geht in die Linie der Biere die in Deutschland über Braufactum vertrieben werden. Ergänzend dazu auch: http://www.dailymail.co.uk/home/moslive/article-2009501/OLLY-SMITH-Some-beers-born-adored-wine-lovers.html

    • chezmatze schreibt:

      Danke für den Tipp! Ich war im November ja schon mal für einen Monat in England und hatte bei der Gelegenheit zwei Kernel-Biere getestet. Einmal das „Amber Ale Centennial“ (https://chezmatze.wordpress.com/2010/11/09/biertest-3-englische-ales-2/) und dann noch das Porter (https://chezmatze.wordpress.com/2010/12/02/biertest-4-englische-porter/),

      Ich fand die Biere sehr modern im Sinne von „starken Geschmäckern“, aber die Ausgewogenheit fehlte mir doch ziemlich. Nun ist ja jeder Sud anders (vor allem, wenn man im kleinen Stil braut), was vielen Biertrinkern vielleicht gar nicht so bewusst ist. Es könnte also gut sein, dass ich den besonders knalligen Tag erwischt hatte. Ansonsten finde ich kleine Brauer, die neu starten, natürlich höchst unterstützenswert. Das ist wirklich derartig viel Dynamik drin, dass die beiden Biere, die ich von „The Kernel“ getrunken hatte, mittlerweile gar nicht mehr gebraut werden – dafür elf andere…

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