Paris: Mein Käser, mein Bäcker, mein Wurster, mein Blog

Eine textlich komplett misslungene Anbiederung an einen längst vergessenen Rap-Song. Ich spreche von der Überschrift. In diesem kleinen und ein bisschen wehmütigen Artikel soll es nämlich um „mein“ Viertel des letzten Monats gehen, das 13. Arrondissement in Paris. Die meisten Paris-Besucher kommen ja aus touristischen Gründen und wähnen sich im Schatten von Louvre, Eiffelturm und Triumphbogen am besten aufgehoben. Welch ein Irrtum! Die Métro fährt sehr flott zum Place d’Italie, und hier beginnt das Paris, wie ich es liebe. Eine kleine Auswahl:

Mein Blogger-Platz in Paris

Wo wohnen? Gut, das war für mich nicht das Problem. Aber wenn ich früher für ein paar Tage in Paris war, bin ich immer im Hotel St-Charles abgestiegen. Natürlich nie direkt im Hotel gebucht, sondern immer über booking.com, so dass es teilweise nur 59 € für’s Doppelzimmer kostete. Und das ist für drei Sterne in dieser Gegend sehr, sehr gut. Das Hotel wird allerdings derzeit renoviert, Wiedereröffnung im Mai. Der große Vorteil bestand darin, dass es a) total ruhig gelegen ist, man b) von den oberen Etagen einen schönen Blick auf die Kirche Ste-Anne genießt und c) dennoch nur 50 Meter vom Geschehen auf der Butte-aux-Cailles entfernt ist.

Die Butte-aux-Cailles, das ist ein Dorf mitten in Paris. Hier wurden Revolutionen angezettelt, hier haben sich Studenten getroffen, hier wurden Bands wie Mano Negra gegründet – und heute ist immer noch ein bisschen davon zu spüren. Die ganze Straße besteht aus kleinen Geschäften, netten Cafés und ein paar schickeren Restaurants. Es fällt schwer, in diesem engen Bereich einen Ort besonders herauszugreifen. Ich habe beim Honigmann eingekauft, im Weinladen „Cave du Moulin Vieux“ mit Winzern verkostet – und mittags herzhaft baskisch gegessen. Ins „Chez Gladines“, direkt zwischen Butte und der Métrostation Corvisart gelegen, geht man nicht für ein trautes Tête-à-Tête. Hier sind die Tische eng, die Servietten kariert und die Stimmung immer gut. Eine „Pipérade“ gefällig? Oder Tintenfisch mit Piment d’Espelette? Gibt’s alles bei Gladines. Frühzeitiges Kommen empfiehlt sich allerdings, sei es mittags oder abends.

Schlange vor dem "Pho 14"

Dasselbe gilt auch für die vietnamesische Kult-Suppenbar aller Pariser, jawohl, aller. Ich spreche vom „Pho 14“, und wer hier nicht anstehen muss, hat zu einer komplett unfranzösischen Zeit Hunger. Es ist sogar so schlimm, dass sich die Esser mitten im Winter an die Außentische setzen, nur um ihre geliebte Suppe löffeln zu können. Ein grotesker Quatsch. Aber natürlich musste ich hier auch einmal essen, um es einfach getan zu haben. Zugegeben: Die Suppenvarianten sind wirklich gut und vor allem unglaublich frisch. Alles wird am Tisch zubereitet und hineingegeben – wie in Vietnam selbst. Trotzdem, die spinnen, die Pariser mit ihrem Kult.

Obwohl… jetzt kommt schon der nächste Kult: Das laotische Restaurant „Lao Lane Xang“ ist mit seiner fantastischen Kräuterküche derartig überlaufen, dass sie schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite die noch etwas schickere Version, das „Lao Lane Xang 2“ aufgemacht haben. Wie gesagt, früh kommen oder anstehen, aber ich muss zugeben, dass es wirklich sehr gut ist.

Wem das zu voll sein sollte – oder vielleicht steht einem der Sinn auch einmal nicht nach laotischer Küche – der kann 30 Meter weiter ins „Trésors d’Asie“ gehen. Hier gibt es Szechuan-Küche, die leider sehr selten ist. Weil die Franzosen oft ein bisschen lau sind, was gut würzige Gerichte anbelangt, gibt es hier in der „Küche der drei Pfeffer“ meist noch einen Platz. Und das Aromenfeuerwerk ist einfach großartig! Im Nachbarhaus befindet sich das „Piment d’Or“, und die Suppe ist fast genauso gut wie im „Pho 14“. Wieder ein Haus weiter, das „Sarawan“. Hier geht es etwas schicker zu, der Ober trägt Anzug und serviert Fisch im Bananenblatt gebacken mit Kokosmilch. Spezialitäten aus Malaysia.

So, habt Ihr genug von exotischen Speisen? Kein Problem, das 13. ist auch ein französisches Traditionsviertel, wie es im Buche steht. Dreimal in der Woche findet auf dem Boulevard Auguste Blanqui zwischen den Métrostationen „Place d’Italie“ und „Corvisart“ ein Straßenmarkt statt. Die Marktstände werden hauptsächlich von alteingesessenen Händlern eingenommen, die an den anderen Tagen ihr Ladengeschäft betreiben und sich jeden Morgen frisch in Rungis eindecken. Neben „Daguerre Marée“ und anderen bekannten Fischhändlern gibt es natürlich jede Menge Gemüse, Wurstwaren, italienische und portugiesische Spezialitäten, manchmal auch frisch frittierte „Accras de Morue“ aus der Karibik. Und das ist nur ein normaler Pariser Markt, wie es vielleicht noch fünf andere dieser Qualität gibt!

Backwaren, Schokoladen? Okay, haben wir natürlich auch. Schon direkt auf der nordwestlichen Seite des Place d’Italie gibt es einen ausgezeichneten Bäcker, der seine Baguettes mit natürlichen Hefen und gutem Mehl herstellt. Am westlichen Ende des Markts die Hochbahn entlang trifft man auf Anthony Bosson, ein weiterer ausgezeichneter Bäcker. Der allerbeste seines Fachs, und das nicht nur im 13., nein, nicht nur in Paris, nein, sondern in ganz Frankreich ist Laurent Duchêne. Leider ist es fatal, hier morgens sein Baguette, sein Croissant oder – mein persönlicher Liebling – seinen Kouign Amann zu kaufen. Man will nämlich nie mehr von diesem Niveau wieder runter. Ehrlich.

Baguette von Duchêne

Dass Laurent auch MOF ist, nämlich „Meilleur Ouvrier de France“ (der wichtigste Titel dort) in der Rubrik Pâtisserie, macht die Sache nicht einfacher. Seine kleinen Küchlein, seien sie mit Himbeer und Schokomousse gefüllt, knusprig-nussig oder frisch-zitronig, sind einfach erstklassig. Hier in der Rue Wurtz habe ich übrigens noch nie einen Touristen getroffen, ein Ort also, um sich ganz angekommen zu fühlen.

Dasselbe Gefühl vermittelt die junge Equipe der „Fromagerie Quatrehomme“ ein paar Meter weiter an der Kreuzung zur Rue de Tolbiac. Die Mutter ist die erste weibliche MOF geworden und führt das Geschäft in der Rue de Sèvres, aber die Jungspunde sind auch mit Feuereifer dabei. Hier herrscht den ganzen Tag gute Laune, und nach ein paar Besuchen haben sie immer versucht, mit mir auf Deutsch zu sprechen. Dass ein Käsegeschäft nicht einfach nur Käse verkauft, sondern denselben affiniert und auf seinem Reifehöhepunkt anbietet, das kann man hier erfahren. Das Angebot wechselt ständig je nach Saison, weshalb ich jetzt nicht einen bestimmten Käse empfehlen möchte. Aber Achtung, dies hier ist ein klassischer Laden mit Mittagspause, zwischen 13 und 16 Uhr läuft nichts.

Dasselbe gilt auch für die Boucherie Beaud’Huin (ein Bretone) und das Fischgeschäft „Le Phare du Ponant“ (ein, äh, Bretone), die sich beide im 20-Meter-Umkreis von Quatrehomme befinden. Wenn ich Euch sage, dass es beim Fischgeschäft sechs verschiedene Austernsorten gibt, das Dutzend zwischen 10 € (Oléron) und 25 € (Huîtres Plates aus der Bretagne), ist das nichts? Crevettes Grises frisch vom Kutter? Crevettes Roses nur in Bio-Qualität ohne Hormoncocktail? Geangelter Steinbutt (gut, nicht jeden Tag)?

Ganz zum Schluss dieses leider von undistinguierter Begeisterung geprägten Artikels noch ein Ort, an dem man Spitzenküche und Spitzenweine zum sehr angenehmen Preis genießen kann. Das „L’Avant-Goût“ von Christophe Beaufront hat sich peu à peu vom Viertels-Bistrot zum besten Restaurant im Umkreis gemausert – allerdings ohne die konviviale Atmosphäre dabei aufzugeben. Die Küche ist französisch-kreativ-traditionell, wenn diese Wortkombination Sinn macht. Die Weine stammen aus dem Keller von der gegenüber liegenden Straßenseite, den Pascal Gesret mit viel Liebe auch als Ladengeschäft führt. Die Weinliste hat ihren Schwerpunkt bei französischen Regionalweinen, die die Küche kongenial begleiten, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen. Renommierte Bordeaux oder Burgunder wird man hier nicht finden, aber wer diesen gastlichen Ort unzufrieden verlässt, der bleibt ein Miesepeter sein Leben lang.

Uff, jetzt bin ich so ungefähr durch. Wer von Euch auch mindestens einen Monat in Paris leben möchte, dem empfehle ich noch die Dienste der Wohnungs-Vermittlungsagentur „Lodgis„. Okay okay, man muss Gebühren für diesen Service zahlen, aber einfacher als hier bei einer großen Auswahl an Wohnungen hatte ich es glaube ich noch in keiner Stadt. Werde ich jetzt weinerlich? Nein, zum Glück geht es aufregend weiter. Diese Zeit in Paris ist so etwas wie ein Lebenstraum von mir gewesen, und ich war mir dessen bewusst. Jeden Tag.

Ist Paris auch Eure Traumstadt? Oder bin ich da völlig altweltlich beschränkt?

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11 Antworten zu Paris: Mein Käser, mein Bäcker, mein Wurster, mein Blog

  1. Marqueee schreibt:

    Danke für die vielen schönen Tips. Eine Nachfrage der Neugierde halber: Wie heißt denn der schöne „Frommage d’Oc“?

    • chezmatze schreibt:

      Das ist ein Ziegenkäse aus dem Languedoc namens „Cathare“. Das Zeichen drauf ist das Katharer-Kreuz, also von dieser Glaubensgemeinschaft aus dem Mittelalter mit ihren Burgen im südlichen Languedoc, Quéribus zum Beispiel. Der Käse ist aus Rohmilch, die Textur weich und mittelfrisch, also zwei bis drei Wochen gereift. Duftet also schon ein bisschen und hat mir ausgezeichnet geschmeckt 😉

      Viele Grüße, Matze

      • Marqueee schreibt:

        Danke für die Aufklärung – das Katharerkreuz hatte ich erkannt. Und drei der Burgen (darunter neben Peyrepertuse und Aiguilar uch Quéribus) erst im September besucht.

        Ich werde beim nächsten Languedoc-Besuch im September mal verstärkt danach Ausschau halten. Spätestens in der großartigen Markhalle von Narbonne sollte ich da fündig werden…

      • chezmatze schreibt:

        Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das ist ein Winterkäse. Wurde mir jedenfalls so gesagt. Natürlich sollte das die Languedoc’schen nicht davon abhalten, das Kreuz auch woanders draufzumachen…

  2. jens schreibt:

    Völlig altweltlich beschränkt!? Sicherlich nicht!!! In unserer schnelllebigen, globalisierten Welt, die aus meiner Sicht immer langweiliger, gleichförmiger und uniformer wird sticht doch gerade Paris (immer noch Gott sei Dank) als eine geradezu anarchistische Metropole ins Blickfeld.

    Verkehrsregeln gelten für andere, die Ordnunsgbehörden scheinen auf verlorenem Posten zu kämpfen (und doch ca roule), man gibt sich der Völlerei und der Trunksucht hin, Paris ist die Stadt der Liebe und des Lasters, der vielen Völker, der Kulturen, des liberalen Denkens, Paris ist laut und hektisch – und doch wieder nicht, Paris ist mondän, ist Weltstadt – und doch wieder nicht.

    Ja!!! Paris ist meine Traumstadt…..Obwohl…..eigentlich…..bin ich schön glücklich wenn ich überhaupt in Frankreich sein kann, denn all das was Paris ausmacht kann man auch (in abgeschwächter Form natürlich) an vielen anderen Orten der „Großen Nation“ finden. Für mich ist Frankreich in jedem kleinen Dorf schön…..

    Grüße Jens

    • chezmatze schreibt:

      Ich finde das natürlich auch großartig, aber ich kann nachvollziehen, dass Paris einem auch auf die Nerven gehen kann. Ich bin gerade in Berlin und wieder mal total verblüfft darüber, wie leer es überall ist. Aber ich denke, in der Hinsicht haben asiatische Städte auch gegenüber Paris noch einiges mehr zu bieten 😉

      Was mir übrigens noch nie widerfahren ist: die sprichwörtliche französische Arroganz. Okay, vielleicht habe ich Glück gehabt und zugegeben, ich liebe französische Küche und Weine auch. Aber völlig unabhängig vom Thema habe ich – wie so oft – das Gefühl, dass das alte Sprichwort vom „Wie man in den Wald hineinruft…“ auch hier seine Berechtigung hat. Geht mir selbst ja auch nicht anders. Besonders herzlich von sich aus finde ich allerdings die Franzosen des Nordens, die Ch’tis. Da war ich jetzt schon so oft und auch vor dem Film, der die Ch’tis auf einmal so populär gemacht hat. Klima und Landschaft sind da meist nicht das, was sich ein Frankreich-Urlauber erhofft, dafür aber halt das andere…

  3. jens schreibt:

    Ich höre auch immer wieder die Kritik:“Die Franzosen sind so unfreundlich!“ oder „Die Franzosen mögen die Deutschen nicht!“ und natürlich auch“Die Franzosen sind arrogant und halten sich für den Nabel der Welt!“

    Nun ja! Was so einige Dinge angeht, sind die Franzosen wirklich der Nabel der Welt – zumindest für mich. Das versuch‘ erst mal einem „Durchschnittbürger“ der lieber Bier als Wein trinkt, für den Aldi ein Tempel ist und nicht der Carrefour, der ein Museum zuletzt in der Grundschule gezwungenermaßen besucht hat und nie den Louvre von Innen gesehen hat (und daran sicher auch nichts ändern will) zu erklären. Diese Aufzählung könnte ich jetzt sicher noch epischer gestalten, belasse es jedoch dabei. 😉

    Wenn Du dann in missionarischer Kleinarbeit den „Durchschnittsbürger“ einigermaßen für Deine persönlichen Vorteile, die speziell Du aus einem Aufenthalt in Frankreich ziehst, überzeugen konntest, kommt das Totschlagargument schlechthin:“DIE SPRECHEN ABER KEIN DEUTSCH!!!“ Zumeist begleitet mit einem süffisantem Lächeln, dass Überlegenheit in der aktuellen Diskution ausdrücken soll.

    Meistens geb‘ ich dann entnerft auf und lass die Sache auf sich beruhen.

    Woher diese Vorurteile stammen, die in den allermeisten Fällen von Leuten geschildert werden, die noch nie in Frankreich waren, oder da mal durchgefahren sind auf dem Weg nach Spanien, kann ich nicht sagen. Ist wahrscheinlich wie mit dem Olivenöl, was man ja unter keinen Umständen – niemals – zum Braten nehmen darf, da man Olivenöl ja bekanntlich (weiß doch jeder) nicht hoch erhitzen darf sonst bekommt man Krebs und muss sofort sterben. 😉

    In diesem Sinne….. mit den besten Grüßen…… Jens

    • chezmatze schreibt:

      Hey hey hey, „Bier ist scheiße, Wein ist toll“, das stimmt doch gar nicht! (In Klammern: In anderen Dingen magst Du nicht unrecht haben.) Liebe Weinfreunde, trinkt auch mal ab und an ein gutes Bier, da werde ich echt missionarisch. Wer sich wie ich vor Ort durch Höhen und Tiefen belgischer Brauerkunst gearbeitet hat (nebst einer üppigen Excel-Tabelle, die das gnadenlos dokumentiert), der weiß auch den gelungenen Gerstensaft beizeiten sehr zu schätzen. (Wiederum in Klammern: Weiß ich ja, dass Du die Plörre meinst, aber viele Weinfreunde machen hier eine mentale Schranke auf, die es nicht geben sollte).

      • jens schreibt:

        Da gebe ich dir Recht Matze! Bier trinke ich natürlich auch. Köpi vom Fass und Jever aus der Flasche sind so meine Favoriten in Deutschland. Ansonsten mag ich die Trapistenbiere aus Belgien auch sehr gerne. Orval und Westmalle wandern auch immer in meinen Kofferraum auf der Rückfahrt…aber Du hast mich schon verstanden. Als Rheinländer (oder ehemaliger) hat man es ja auch nicht weit bis Belgien und kann sich eindecken. Hab‘ mal ne Zeit in Köln gearbeitet – aber immer gependelt zurück ins Ruhrgebiet. Würde ich heute wahrscheinlich auch anders machen….

        grüße jens

  4. thvins schreibt:

    Ach ja, Matze – seufz… Paris… danke fein…

    Beste Grüße

    Torsten

    • chezmatze schreibt:

      Hallo Torsten,

      ja, ist mir bei meinem internetfreien Aufenthalt in der Mitte Deutschlands in den letzten Tagen noch mal so richtig bewusst geworden (deshalb konnte ich auch leider keine Kommentare schreiben, sorry). Immerhin gutes Brot und eine einigermaßen phosphatfreie Wurst gab es, ich will mich ja nicht beklagen.

      Viele Grüße, Matze

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