Es ist noch Suppe da

Au weh, wenige Stunden vor der Abreise in den Zelturlaub und weiterhin jede Menge Gartengemüse. Meine triviale und immer gern praktizierte Methode: Alles zusammen in einen Topf, aufkochen, pürieren, Sahne dazu, Cremesuppe fertig. Diesmal ist mir aber ein kleines Missgeschick unterlaufen…

Alles fing gut an:

Zwiebel und Knoblauch in Fett anschwitzen...

in Scheiben geschnittene Mohrrüben dazu...

und dann ungeschälte Gurken, ebenfalls in Scheiben.

Koriander hab ich auch noch gefunden - rein damit.

Brühwürfel und Wasser dazu, ein halbes Stündchen köcheln lassen und dann pürieren.

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Zum Schluss kommt noch ein Becher Sauerrahm in den Topf, damit wird die Suppe cremiger, dann mit Pfeffer und Salz abschmecken – fertig. Hm, ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, welches Missgeschick ich gemeint habe?

Nein, die Gurken hatte ich absichtlich nicht geschält; sie waren nicht bitter, und ich wollte dem Gericht eine „grünlichere“ Note geben.

Ja gut, den Koriander habe ich auch püriert, ein Banause halt, aber das ist nur eine Stilfrage.

Nun gut, ich verrate es: Die Gurkenkerne sind’s. An irgendeiner Stelle wird übermäßige Schlumpigkeit dann doch mal bestraft. Obwohl die Suppe wirklich köstlich schmeckte, waren überall harte, knurpschige Überbleibsel ehemaliger Gurkenkerne mit drin. Die Gurken hätte ich entkernen müssen! Sowas wäre sicher keiner Blogleserin und keinem Blogleser passiert, aber natürlich mir, dem Schreiber.

Getrocknete und geschälte Gurken- oder Kürbiskerne hätte man nachher sehr gut mit in die Suppe geben können, als raffinierte Note. Aber eben nicht vorher…

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4 Antworten zu Es ist noch Suppe da

  1. Yvonne75 schreibt:

    Oh oh, das wäre mir tatsächlich nicht passiert! Aber ich koche auch immer strikt nach Rezept, weil ich so schlecht schätzen kann. Auf jeden Fall sympathisch, dass Dir sowas auch passiert und Du auch noch darüber bloggst!

    • chezmatze schreibt:

      Oh ja, ich schätze auch schlecht, aber wenn ich beim Probieren merke, dass mir von einer Zutat zu viel hinein gelangt ist, dann gebe ich von den anderen Zutaten einfach so viel dazu, bis es ausgewogen ist 😉

  2. Der Bonvivant schreibt:

    Ach dieses Kräuter- und Gemüsezeug! Ich weiß, warum ich auf mein Rindfleisch schwöre!
    Ich bin zuerst nur über den Artikel geflogen und habe statt „Banause“ „Banane“ gelesen, voller Entsetzen habe ich gedacht, das darf doch net wahr sein, der tut da auch noch Banane rein! Es läge ja im Bereich des möglichen bei DER Verwandtschaft. Aber so schlimm war es dann doch nicht… Es grüßt M.K. vom Nachbarblog

    • chezmatze schreibt:

      Naja, es gab immerhin drei Pro-Banane-Stimmen, war also knapp… Aber ehrlich gesagt hatte ich mir überlegt, ob ich noch ein hart gekochtes Ei mit hineinschneiden soll. Aber die Eier kommen jetzt mit auf die Fahrt.

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