Doch gar nicht so schlecht: mein Jahr 2016

1-titel-energieDa die allermeisten Jahresrückblicke der allermeisten Menschen oder Institutionen bereits geschrieben und veröffentlicht sind, kann man sich ja ein bisschen orientieren. Huh, schwierig scheint es gewesen zu sein, dieses Jahr 2016, schlechte Stimmung, überall Probleme, gar am Rand zur Katastrophe. 2017 muss dringend besser werden. Allerdings würde es uns ganz schön schwer fallen, würden wir uns per Zufallsgenerator an einem beliebigen Ort zu einer beliebigen Zeit der Weltgeschichte absetzen lassen und müssten den Menschen dort begreiflich machen, was es denn bei uns im Europa des Jahres 2016 so viel Fürchterliches und Beschwerenswertes gibt. Und ein schneller Durchlauf durch meine Fotodateien des letzten Jahres zeigt ganz klar auf (wenngleich völlig subjektiv): doch gar nicht so schlecht gewesen. Hier also meine Tops des Jahres, geordnet nach den Rubriken „Wein“, „Bier“, „Essen“ und „Momente“. Weiterlesen

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Jahresendfamilienweinprobe 2016

titelEs ist doch immer dasselbe: Kurz vor Jahresende, wenn sich in der Adventszeit die Vorfreude aufs Weihnachtsfest peu à peu steigert; wenn man sich nachmittags, während es draußen schon dunkel wird, mit selbst gebackenen Plätzchen in trauter Runde zu Kerzenschein zusammensetzt; wenn man im ersten Schnee durch den stillen Winterwald stapft – dann befindet man sich höchstwahrscheinlich nicht im Hier und Jetzt, sondern in seiner eigenen Kindheit. Als Erwachsener hatte ich nämlich noch nie eine ruhige Vorweihnachtszeit. Immer Jahresenderledigungsstress, immer noch irgendein Bericht fertigzustellen, immer die vollgestopfte Innenstadt, kein einziges nachmittägliches Kaffeetrinken. Halt. Ganz so schlimm ist es dann doch nicht gewesen. Denn glücklicherweise gab es da ja diese kleine Insel des Innehaltens, da wir uns im trauten Familienkreis nicht nur an Plätzchen, sondern auch an ein paar aus dem Keller geholten Weinflaschen erfreuten… Weiterlesen

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Das Papierbuch lebt! (und Weinautor Matze auch)

falstaff-weinguide-2017Ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit nicht so wahnsinnig viel über Wein hier auf dem Blog geschrieben habe. Obwohl ich selbstverständlich welchen getrunken habe. Und obwohl ich darüber auch berichtet habe. In meiner heißgeliebten Excel-Tabelle zum Beispiel, aber auch in einem Papierbuch. Ich weiß, das kennt Ihr nicht mehr so gut, ist auch wirklich arg Oldschool, allein Haptiker brauchen so etwas noch. Es handelt sich in diesem Fall um den Falstaff Weinguide Deutschland 2017. Yes, another one. Aber ich fand es sehr angenehm, hier ohne jede Zielvorgabe etwas über den Wein in Franken schreiben zu können, über ein paar uralte Stiefel und über ein paar ziemlich neue Namen. Und den am besten bewerteten Wein Frankens könnte ich durchaus, hätte ich denn mitgetestet, auch dort platziert haben…

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Am Novembermeer

titelEs passierte, als ich gerade um eine Felsnase ging und dabei versuchte, ein besonders eindrucksvolles Foto einer hereinströmenden Welle zu schießen. Danach war ich überspült bis zum Bauchnabel, die Hose zum Auswringen nass, und ich allein in einer abgelegenen Bucht am Novembermeer. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, während meines Aufenthalts in Nettuno ein bisschen über das Thema „Männer am Meer“ nachzudenken. Jetzt würde ich, bis die Hose wieder getrocknet war und ich mich langsam in den Ort zurücktrauen konnte, genug Zeit haben, genau das zu tun. Weiterlesen

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Der Nürnberger Lebkuchentest

1-titelNatürlich hatte ich mich das auch schon gefragt: „Wie, Du wohnst in Nürnberg, machst einen Foodblog und hast noch nie etwas über Lebkuchen geschrieben?“ Nein, tatsächlich, hatte ich noch nie. Über Nürnberger Bratwürstchen a.k.a. „Bärle im Weggle“ übrigens auch nicht. Aber jetzt, kurz vor der Weihnachtszeit, schien mir zumindest die Sache mit den Lebkuchen fällig. Fünf Original Nürnberger Lebkuchen wollte ich mir aussuchen und sie im Direktvergleich gegeneinander antreten lassen. Weiterlesen

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Die Lokalküche von Nagoya

1-titelWer Nagoya für eine interessante Stadt hält, kommt wahrscheinlich aus Leverkusen. Nach Nagoya fährt man nämlich nicht als Tourist, weil es dieser zweifellos einwohnerstarken Stadt schlichtweg an kulturellen Sehenswürdigkeiten mangelt. Ein Blick vom 42. Stock des Midland Square-Hochhauses offenbart die ganze Misere: Stadtautobahnen auf Stelzen, Industrieanlagen, Funktionsgebäude. Okay, das Nagoya Castle gibt es immerhin. Wen es hierhin verschlägt, was in 99% der Fälle beruflich bedingt sein dürfte (so wie bei mir auch), der braucht dennoch nicht den ganzen Tag zu jammern. Nagoya besitzt nämlich eine der außergewöhnlichsten Küchen Japans. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Weiterlesen

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Fastenkur mit Torte

titelLang dauert es nicht mehr, bis sie wieder beginnt, die Skikini-Saison! Leider ist mir aus zuverlässiger Quelle berichtet worden, dass Euch das Outfit vom letzten Winter nur noch dann passt, wenn Ihr es vorher eine halbe Stunde lang zum Dehnen über die Mülltonne gestülpt habt. Aber es gibt noch Hoffnung, denn hier kommt das ultimative Shaping-Geheimnis aus Japan: schlank werden durch Essen. Glaubt Ihr nicht? Stimmt aber, und hier folgt der Beweis: Weiterlesen

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