Streetfood in Seoul

A - TitelJeden Tag gegen 16 Uhr beginnt der Einzug der Gladiatoren. In den Straßen von Myeongdong, dem vollgestopften Seouler Shoppingdistrikt für die jüngere Kundschaft, bildet man ehrfurchtsvoll ein Spalier, das die Gasse in der Mitte für die Gladiatoren freilässt. Jene haben ziemlich an ihren Gerätschaften zu schleppen. Die meisten schieben sie, andere ziehen sie hinter sich her, bis alle hundert den ihnen genehmen oder auch zugewiesenen Platz gefunden haben. Dann wird aufgebaut, ausgepackt, angeheizt, denn etwa ab halb sechs wollen die Kunden nicht nur shoppen, sondern auch essen. Aber nicht einfach so, denn wir sind in Korea, und da muss Essen Spaß machen, Food-Entertainment halt. Weiterlesen

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Öfter mal was Neues essen: Meerestier in Korea

TitelVollständig sicher bin ich mir nicht, aber ich habe die Vermutung, dass die Gattung der sessilen Manteltiere zumindest auf deutschsprachigen Foodblogs eher ein Nischenthema darstellt. Möglicherweise werdet Ihr sogar wirklich nach Ostasien fahren müssen, um einmal Halocynthia roretzi, die Seeananas, essen zu können, welche auf Japanisch hoya ホヤ oder maboya マボヤ genannt wird und auf Koreanisch meongge 멍게. Ich habe dieses seltsame Wesen probiert, und davon möchte ich Euch berichten. Weiterlesen

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Not your ordinary Kantinenschnitzel: Wagyu in Tokio

1 TitelWas macht der gewöhnliche Tokioter, wenn er mal Appetit auf ein exzellentes Stück Fleisch hat? Nun, er macht sich erst einmal keine großen Sorgen, denn Tokio ist eine Stadt, in der man aus einer langen Liste einschlägiger Lokale wählen kann. Wenn man aber wie gesagt ein gewöhnlicher Tokioter ist und nicht etwa ein Hipster, dann geht man an einen unhippen Ort, an dem nichts anderes zählt als die Qualität des Produkts: in das Metzgerei-Restaurant seines Vertrauens. Weiterlesen

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Vierzehn neue Geschichten von der ProWein

1 TitelDie Messesaison ist für mich weitgehend durch für dieses Frühjahr, aber meine Entdeckungen auf der ProWein muss ich natürlich noch zum Besten geben. Auch für mich selbst als Gedächtnisstütze. Die Sache mit den 14 Geschichten ist nämlich die: Wenn man sich nicht nur aufs Probieren und Ausspucken der Weine beschränkt, sondern noch ein bisschen mit den Winzerinnen und Winzern ins Gespräch kommt, wird man ganz schnell feststellen können, dass das mindestens genauso interessant ist wie das Produkt selbst. So viele verschiedene Lebenswelten und Ansätze, und dennoch passen sie irgendwie alle in die große Welt des Weins und der Weinbauern. Weiterlesen

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Weinsalon Natürel 2016: Sie sind mitten unter uns

Titel

Es ist noch gar nicht lange her, da wurde man in deutschen Landen noch mit einem Bann belegt, wenn man behauptete, Wein ohne die Errungenschaften der modernen Önochemie herstellen zu wollen. Mittlerweile werden nicht nur die biologisch oder biodynamisch wirtschaftenden Betriebe immer zahlreicher. Es gibt sogar Wagemutige, die vergorenen Traubensaft in wahrhaft trübem und ungeschützem Zustand unter die Leute zu bringen versuchen. Die europaweite Speerspitze dieser immer offener agierenden „Naturweinszene“ gab sich nun parallel zur ProWein ein Stelldichein in Köln. Und diese Winzer tummeln sich nicht etwa nur im mediterranen Süden – nein, sie sind bereits mitten unter uns. Zeit für einen investigativen Bericht vom Weinsalon Natürel. Weiterlesen

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Zehn gute Gründe, mal wieder nach England zu fahren

TitelIrgendwann in der jüngeren Vergangenheit hatte ich einmal proklamiert, ich müsse jedes Jahr mindestens einmal nach England fahren. So richtig daran gehalten habe ich mich seitdem leider nicht. Und die schlüssige Begründung dafür, warum ich denn so etwas machen müsse, bin ich auch schuldig geblieben. Das soll nun dank meiner drei tollen Tage auf der Insel nachgeholt werden. Weiterlesen

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Weinentdeckungen auf der BioFach

1 TitelEs kann Menschen geben, liebe Freunde des guten Geschmacks, die sehen schon allein in der Überschrift einen Widerspruch in sich. „BioFach“, sagen sie, „ist das nicht diese Messe der Selbstkasteiung? Da kann es doch gar keinen Wein geben!“ Aber nicht doch, warum muss man denn automatisch die Bioszene immer nur mit Körnern und Kargheit in Verbindung bringen – oder neuerdings mit detox, raw und superfood? Eigentlich passen doch die Stichworte „Sorgfalt“, „Leidenschaft“, „Regionalität“ und „Genuss“ auch sehr gut zur Bioidee.

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