Tokyo Food Diary: Tempura Tsunahachi, die legendäre Frittierstube

TitelTempura Tsunahachi ist eines dieser alteingesessenen Tokioter Häuser, in denen man auf einfache Art und Weise mit den Begriffen “Kunstfertigkeit” und “Frische” vertraut gemacht wird. Der einzige Nachteil besteht darin, dass Ihr nachher Frittiertes mit ganz anderen Augen sehen werdet und die dicke, triefige Kruste in Eurem Stammrestaurant vielleicht gar nicht mehr so gern mögt. Aber das sollte Euch von einem Besuch bei Tsunahachi nicht abhalten. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Food, Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Tokyo Food Diary: Frisches Grün bei Yui

LadenBei mir im Haus (elf Stockwerke, alles Einzelzellen und solche für sehr schmale Paare) gibt es ein Restaurant. Und zwar direkt am Fahrstuhl im Erdgeschoss. Eigentlich ist es kein Restaurant in unserem Sinne, sondern eine Ess- und Trink-Bar – und vor allem ein Nachbarschaftstreff. Am Wochenende war es abends so voll, dass die Menschen bis auf die Straße quollen, schnell wurden ein paar Plastiktische draußen aufgestellt. Das einzige, was ich auf dem Schild vor dem Laden lesen kann, ist das Wort “Yui”. Ganz klar: Ins “Yui” wollte ich auch. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Food, Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

Sakura – Kirschblüten-Impressionen aus Tokio

1 TitelKeine Übertreibung ist zu groß, um das zu beschreiben, was Tokio zur Zeit der Kirschblüte ausmacht. Gelesen hatte ich davon zwar schon. Sakura heißt die Kirschblüte, und Hanami nennt man das Picknicken und Feiern unter den blühenden Kirschbäumen. Auf einer blauen Plastikplane sitzend. Aber davon zu lesen oder Fotos zu betrachten ist dann doch kein annähernd so starkes Erlebnis wie das Dabeisein. Hier folgen also ein paar visuelle Impressionen (wohl wissend, dass Ihr diese Bilder im Moment auch nur betrachten könnt, anstatt selbst unter einem solchen Baum zu sitzen) – und natürlich einige kulinarische Häppchen, denn Tokios Pâtissiers haben sich ebenfalls anregen lassen… Weiterlesen

Veröffentlicht unter Food, Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

ProWein 2014 – meine besten Entdeckungen (II)

TitelDieser zweite Teil meiner Entdeckungen bei der diesjährigen ProWein ist den wirklich versteckten Juwelen gewidmet. Zugegeben, ein paar wenige bekanntere Weingüter und Weine sind auch darunter, aber das bleibt die Ausnahme. Solltet Ihr alle Rebsorten kennen, von denen ich die Weine auf diesem Rundgang probiert habe, fresse ich ohne Umschweife einen Besen. Das hatte ich zwar vor längerer Zeit bei einem Artikel über die Fische aus dem Bosporus schon einmal angeboten, und die Reisigfasern liegen mir immer noch ein wenig im Magen, aber diesmal bin ich mir absolut sicher. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Wein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 8 Kommentare

ProWein 2014 – meine besten Entdeckungen (I)

x6 HalleHin und her habe ich überlegt, in welche Form ich meinen ProWein-Bericht pressen könnte. Dass er nicht in einem einzigen Artikel untergebracht werden könnte, ist mir irgendwie schon gekommen, als ich gerade erst die Halle 1 von 7 betreten hatte und mir bereits hier derartig viele interessante Stände entgegenblinkten, dass ich auch den restlichen Tag in dieser einen Halle hätte verbringen können. Irgendjemand hatte genau durchgezählt und war auf 4.796 Aussteller aus 48 Ländern gekommen, die ihre Weine in Düsseldorf der lückenlos vertretenen Fachbesucherriege vorstellten. Dass geschätzte 80 Prozent davon ihre Techno-Tropfen in Supermarktregalen unterbringen wollten – geschenkt. Damit bleiben nämlich noch rein rechnerisch 957,2 Winzer übrig, die mehr oder gar viel mehr aus ihrem Metier als Erzeuger und Vergärer von Traubensaft machen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Meinung, Wein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

M’s reichlich verrückte Woche

TitelEs gibt Wochen, in denen steht man morgens auf, geht zur Arbeit, kommt abends zurück, dann essen, Beine ausstrecken, schlafen, und am nächsten Morgen wieder dasselbe. Der Stoff sozusagen, aus dem Bestseller gestrickt werden. Und dann gibt es Wochen wie diese. Vier verschiedene Länder, fünf verschiedene Unterkünfte und wahrscheinlich sechs verschiedene Rollen, die unser gepeinigter Protagonist in den ständig wechselnden Settings spielen musste. Aber wollen wir ihn nicht allzu sehr bedauern. Außer ein wenig Halsschmerzen, einem Mückenstich und platten Füßen hat er nichts nennenswert Negatives davongetragen. Aber rollen wir die ganze Sache doch der Reihe nach auf.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Food, Unterwegs, Wein | Verschlagwortet mit , , , , , | 3 Kommentare

Weiße Loire bei der Bonner Weinrunde

Vouvray - Clos du BourgWeißweine von der Loire, das bedeutet auch für erfahrene Weinfreunde oftmals terra incognita. Warum ist das so? Nun, ich denke, dafür gibt es einige Gründe. Zunächst einmal ist Chenin eine Rebsorte, die es in dieser Qualität woanders nicht gibt (nein, bitte jetzt nicht „Südafrika“ sagen), mit der man geschmacklich also nicht allzu viel verbindet. Dann liegen in Frankreich sowohl die Prestige- (Bordeaux, Champagne, Burgund) als auch die Urlaubsgebiete am Mittelmeer woanders. In seiner Heimat besucht man den Chenin also selten. Und dann werden die besten Weine von kleinen Winzern gemacht, die oft nur Französisch sprechen und die auch keinen großen Investor im Hintergrund haben, was eine Teilnahme an internationalen Messen praktisch unmöglich macht. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Wein | Verschlagwortet mit , , , , , , | 8 Kommentare