Essen in Hong Kong: von Endocarp und Übersee

Zurück in Hong Kong. Oder vielmehr: immer noch in Hong Kong, denn seit Teil I dieser Mini-Serie über Essen in Hong Kong ist ja gerade erst eine Woche vergangen. Während sich die Sonne auf fast übersinnliche Weise an der Glasfront des 484 Meter hohen ICC-Wolkenkratzers spiegelt, beginnt es zu unseren Füßen im Häusergewirr langsam richtig zu wuseln. Ich bin im Stadtteil Wan Chai und frage mich, was ich mir wohl zum Frühstück besorgen soll. Denn morgens mit leerem Magen aus der Wohnung zu gehen, ist ein denkbar schlechter Start in den Tag. Zum Glück habe ich diese elende Gewohnheit seit Studentenzeiten nicht mehr. Weiterlesen

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Essen in Hong Kong: von Fischhaut und Sternen

Hong und Kong, die ungleichen Brüder, Ihr kennt sie bestimmt. Oben auf dem Foto stellt sich Hong idealtypisch vor: Die Sonne scheint, Boote tummeln sich im Hafen, und hinten zeigt die Skyline sauber glänzende Hochhäuser. Nach der Arbeit in der Großbank trifft man sich dann in ebenso sauber designten Bars und Restaurants, es gibt ein bisschen internationales Fingerfood, dazu plätschert die Lounge-Musik.

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Burgund-Giganten: Domaine Leroy vs Comte de Vogüé

Allzu häufig kommt es nicht vor, dass ich richtig große rote Burgunder trinke. Das hat – Ihr könnt es Euch denken – weniger damit zu tun, dass ich solche Weine nicht mögen würde. Ganz im Gegenteil. Wer Rotweine möglichst elegant, vielschichtig, duftig, dennoch alterungsfähig und mit einer riesengroßen Historie ausgestattet haben möchte, voilà, da führt kein Weg, aber wirklich überhaupt keiner, an großen Burgundern vorbei. Leider weiß das die ganze Welt, es wissen die Burgundwinzer selbst und auch ihre Zwischenhändler, so dass die Preise für die richtig berühmten Namen in den letzten Jahrzehnten geradezu explodiert sind. Rund 600 € hätte mich eine der Flaschen jeweils gekostet, die ich Euch hier vorstellen möchte. Weiterlesen

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In der Bar: Codename Mixology Akasaka, Tokio

Wenn ich in meinem letzten Blogpost davon gesprochen hatte, „schon immer“ Pilze gesammelt zu haben, dies allerdings kurz darauf als unzutreffend kennzeichnen musste, bleibe ich diesmal bei der Wahrheit. Trotz ebenso übertrieben wirkender Ankündigung. Noch nie nämlich, und damit meine ich tatsächlich „noch nie“, habe ich auf diesem Blog, der sich mit Essen, Trinken und Reisen beschäftigt, über einen Barbesuch berichtet. Ehrlich gesagt liegt das daran, dass ich mich in Hemingway’schen Welten mit dicken Zigarren und harten Getränken nicht wirklich zu Hause fühle. Warum sollte das ausgerechnet hier in Tokio anders sein? Weil ich das Etablissement in gleich zweifacher Damenbegleitung betrete? Weiterlesen

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Große Pilzjagd

Schon immer. Wenn jemand behauptet, irgendetwas „schon immer“ gemacht zu haben, dann ist das in aller Regel schlichtweg falsch. So auch hier. Ich habe nicht „schon immer“ Pilze gesammelt. Aber mein Vater hat mich auf die Kuhweide mitgenommen, als ich gerade so laufen konnte. Einen der größten Triumphe meiner Kindheit erlebte ich, als ich mit unserem Nachbarn Kurt K. unterwegs war und mit drei großen Plastiktüten (ja, Plastik, es waren die Siebziger…) voller Wiesen-Champignons zurückgekommen bin. Solche Pilze suche ich zwar immer noch, aber im Laufe der Jahre sind auch ein paar ungewöhnlichere Varianten hinzugekommen, wie Ihr gleich sehen werdet. Weiterlesen

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Es war in Wien, war Vienna, wo er alles tat

…der Amadeus ist gemeint. Das Ex-Wolferl. Nicht ich. Von mir könnt Ihr so etwas nicht erwarten. Euer Reporter tut keinesfalls „alles“, vor allem nichts Angesagtes. Er zieht durch Kneipen, die keine Geheimtipps sind, isst Innereien, lauscht Gesprächen am Nebentisch, trinkt ein Achterl Veltliner, macht Fotos vom blauen Himmel und von der Wiener Hybris. Und denkt an heute, gestern und vorgestern. Selten an morgen. Es folgt ein ganz und gar subjektiver Streifzug durch Wien ohne Insider-Begleitung. Weiterlesen

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Weinreportage: In den Weinbergen der Domaine Montirius (Teil 2)

Ich bin immer noch auf der Domaine Montirius, gelegen im Süden des französischen Rhônetals, den Mont Ventoux in der Ferne im Blick. Wie schon in Teil 1 dieser klitzekleinen Weinreportage angekündigt, hatte ich mir von Eric Sorel in meine Karte die einzelnen Parzellen einzeichnen lassen, aus denen sie ihre Weine holen. Darauf hatte ich mich ehrlich gesagt fast am meisten gefreut: Die Weinberge in dieser für uns Nordländer (wenigstens seit Goethe) immer so seltsam anziehenden mediterranen Landschaft zu besuchen, ein bisschen herumzuwandern, die Gedanken streifen zu lassen. Weiterlesen

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